VA Patrick Bengondo Feuer vor Club
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Chaoten in Winterthur:Patrick Bengondo löscht Feuer vor seinem Club

Winti-Legende mitten im Zürcher Halloween-Chaos
Warum löscht Patrick Bengondo hier ein Feuer?

Aggressive Chaoten, statt verkleidete Kinder: Der Halloween-Samstag in Zürich eskalierte komplett. Es brannte überall in der Innenstadt. Auch die Winterthurer Fussball-Legende Patrick Bengondo war dabei und erlebte hitzige Momente.
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Krawalle in Zürich am Samstagabend
Foto: Mattia Coda
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Nicolas LuratiReporter News

Saures statt Süsses: An Halloween verwüsten Chaoten die Zürcher Innenstadt. Was eine Demonstration hätte sein sollen, endet am Samstagabend im totalen Fiasko.

Die Krawallmacher zünden Container und Autos an. Und attackieren sogar Polizisten. Die wehren sich mit Tränengas und Wasserwerfern.

Und mittendrin im Chaos: Ex-Fussballprofi und Winterthur-Legende Patrick Bengondo (45).

Bengondo besitzt nämlich zwei Discos im Kreis 4. Das B Diamond in der Langstrasse und das B9 in der Kernstrasse.

Und dieses B9 wurde in der Halloween-Nacht Zielscheibe einer Horde Chaoten.

Mitarbeiterin ruft Boss Bengondo an

Der Reihe nach: Bengondo ist mit Freunden beim B Diamond. Gäste sind bereits in seinem Club. Plötzlich ruft ihn eine Mitarbeiterin des B9 an: «Sie war aufgeregt und sagte mir, dass Chaoten vor dem Club seien», erzählt der ehemalige Fussballprofi.

Schlimmer noch: «Sie berichtete, dass die Krawallmacher den Hebel der Tür aufreissen und in den Club stürmen wollten.» Er sagt: «Die Chaoten schafften es aber nicht, in mein Lokal einzudringen»

Bengondo rennt mit seiner Entourage los – eine Minute später ist er am Ziel – beim B9. Dort sieht er nicht nur lustige Halloween-Masken – sondern auch lodernde Flammen. «Und eine Horde von etwa 100 Personen», sagt Disco-Boss Bengondo. «Sie hatten die Mistkübel-Behälter vor dem Eingang meines Lokals angezündet.» Und: «Die Chaoten blockierten den Weg für die Kunden, die in meinen Club wollten.»

Bengondo sagt, es seien sieben oder acht Abfall-Behälter betroffen gewesen. «Zwei Feuer brannten. In den Containern drin explodierte etwas.» Er merkt an: «Der Plastik der Mistkübel-Behälter brannten gut.»

«Alle Feuerlöscher geleert»

Der Chef sagt seinem Personal, es solle schnell Wasser und Feuerlöscher holen. «Wir brauchten über eine halbe Stunde, bis wir es schafften, die Feuer zu löschen. Wir haben all unsere Feuerlöscher komplett geleert.»

Und die Chaoten? «Die standen etwa 100 Meter entfernt und beobachteten alles, während wir das Feuer löschten», erzählt Bengondo. Er habe sich gedacht: «Macht, was ihr wollt, wir haben keine Angst, wir werden unser Haus beschützen.»

Zum Glück sei das Feuer nicht auf das Haus übergegriffen, in dem seine Disco steht, sagt Bengondo. «Aber die Mistkübel sind sehr nahe vom Gebäude, es hätte schnell passieren können. Wir hatten Glück.» Und: «Auch die Autos der Mitarbeiter, von Kunden und Nachbarn standen sehr nahe am Feuer – blieben aber verschont.»

Auch zwei Tage nach dem Halloween-Horror ist Patrick Bengondo noch wütend: «Macht eure Demos, aber lasst meine Kunden, meine Mitarbeiter, meine Disco und mich in Ruhe.»

«Habe mit diesen Leuten nichts am Hut»

Er habe keine Ahnung, warum die Chaoten ausgerechnet vor seinem Lokal wüteten und es stürmen wollten. «Ich bin keine politische Figur. Ich habe mit diesen Krawall-Demonstranten rein gar nichts am Hut. Es sind weder meine Freunde, noch meine Feinde.»

Aber: «Wenn sie kleine Geschäftsleute angreifen, macht mich das extrem wütend.»

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