«Habe vier weitere Flüge gebucht, um sicher zu sein»
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Büsser zurück in der Schweiz:«Habe vier weitere Flüge gebucht, um sicher zu sein»

Flieger aus Abu Dhabi bringt Reisende sicher zurück in die Schweiz
«Bin noch nie so froh gewesen, dass die Ferien vorbei sind»

Am Dienstagabend landete in Zürich endlich wieder ein Flugzeug aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. An Bord waren viele glückliche Menschen, die endlich die Rückkehr aus dem Krisengebiet geschafft hatten.
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Freudige Begegnungen in der Empfangshalle: Am Dienstag landete ein Flugzeug aus Abu Dhabi am Flughafen Kloten.
Foto: Philippe Rossier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Erster Rückkehrerflug aus Abu Dhabi landete am Dienstagabend in Zürich.
  • Reality-Star Elena Miras: «Die letzten Tage waren der Horror.»
  • Noch 4800 Schweizer sitzen im Nahen Osten fest, laut EDA.
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Um 18.48 Uhr landete der Flug EY 141 der Airline Etihad Airways am Flughafen Zürich. Es war der erste Flug aus Abu Dhabi seit Beginn der amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran am letzten Samstag. In der Ankunftshalle des Flughafens waren kurz darauf viele erleichterte Gesichter zu sehen. 

Darunter etwa Reality-TV-Star Elena Miras (33). «Die letzten Tage sind der Horror gewesen», sagt sie direkt nach der Ankunft zu Blick. «Ich muss erst einmal ankommen.» Es sei aber eine riesige Erleichterung, zurück zu sein.

«Es war die Hölle»
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Elena Miras den Tränen nahe:«Es war die Hölle»

Büsser: «Bin wahnsinnig dankbar»

Auch der Schweizer Komiker Stefan Büsser (40) kam mit dem Flugzeug nach Hause. «Ich bin wahnsinnig dankbar, wieder in der Schweiz sein zu dürfen», sagte er. In Gedanken sei er bei jenen Menschen, die aktuell noch nicht evakuiert werden konnten. «Und insbesondere bei denen, die wirklich in den Krisengebieten sind.» 

«Habe vier weitere Flüge gebucht, um sicher zu sein»
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Büsser zurück in der Schweiz:«Habe vier weitere Flüge gebucht, um sicher zu sein»

Die letzten Tage seien ein einziges Chaos gewesen, beschreibt der TV-Moderator. «Man wusste nicht, ob man überhaupt noch rauskommt.» Zur Sicherheit habe er vier Flüge gebucht. «Als wir dann über Saudi-Arabien weggeflogen sind, hat schon eine grosse Erleichterung eingesetzt.» Nach der Landung in Zürich sei ein kräftiger Applaus durch die Maschine gehallt.

«Gott sei Dank bin ich heimgekommen»

Alain (39) aus Bern durchlebte in den vergangenen Tagen die Ferienhölle in Abu Dhabi. «Ich bin noch nie so froh gewesen, dass die Ferien vorbei sind», sagte er erleichtert zu Blick. Statt acht Tage war er elf Tage in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. 

«War noch nie so froh, dass Ferien vorbei sind»
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Alain (39) war in Abu Dhabi:«War noch nie so froh, dass Ferien vorbei sind»

Der Schock sitzt bei ihm noch tief. «Es ist fast nicht in Worte zu fassen, wenn so etwas passiert.» Umso grösser ist jetzt die Erleichterung. «Gott sei Dank bin ich heimgekommen.»

Angst vor einem Abschuss

Ebenfalls am Dienstagabend in Zürich gelandet ist der in der Schweiz lebende Franzose Philippe Hehn (48) mit seiner Familie. Er berichtete, dass die Stimmung im Flugzeug während der ersten 30 Minuten sehr angespannt gewesen sei. «Wir haben alle aus dem Fenster geschaut und gedacht: Jetzt werden wir abgeschossen.» Je weiter sich das Flugzeug von Abu Dhabi entfernt habe, desto besser sei die Stimmung dann geworden.

«Wir fragten uns: Haben wir sowas verdient?»
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Familienvater Philippe:«Wir fragten uns: Haben wir sowas verdient?»

Explosionen im Himmel

Sandra aus Genf war nach der Ankunft in Kloten überglücklich. Sie schildert, was sie in Abu Dhabi zuletzt erlebt hatte. «Es war unbeschreiblich. Am Dienstagmorgen sind wir um zwei Uhr nachts von Explosionen am Himmel aufgewacht. Als ich aus dem Fenster des Hotels geschaut habe, habe ich Raketen auf uns zufliegen sehen.»

«Ich dachte wirklich, ich würde sterben»
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Sandra aus Genf:«Ich dachte wirklich, ich würde sterben»

Dieser Anblick habe sie zutiefst erschreckt. «Ich dachte wirklich, wir würden sterben.» Nun sei sie froh, wieder in der Schweiz zu sein. «Es ist ein Wunder.»

Noch 4800 Schweizer im Nahen Osten

Gemäss offiziellen Angaben sassen am Dienstagabend noch rund 4800 Schweizer Reisende im Nahen Osten fest. Diejenigen, die sich in einer «Travel Admin»-Plattform des EDA registriert haben, können hoffen, einen der wenigen angebotenen kommerziellen Flüge nutzen zu können.

Aber man müsse Geduld haben und davon ausgehen, dass der Luftraum noch eine Weile geschlossen bleibt. «Wir arbeiten intensiv mit Swiss zusammen, um Lösungen zu finden», sagte Marianne Jenni, Direktorin für konsularische Angelegenheiten im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), am Dienstag bei einer improvisierten Pressekonferenz in Bern. Die Schweiz verfüge über keine eigenen Transportflugzeuge, die für organisierte Ausreisen eingesetzt werden könnten.

«War noch nie so froh, dass Ferien vorbei sind»
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Alain (39) war in Abu Dhabi:«War noch nie so froh, dass Ferien vorbei sind»

Die Schweiz engagiert sich aber im Rahmen einer internationalen Gruppe, um gestrandeten Reisenden zu helfen. Die gestrandeten Reisenden werden aufgefordert, in erster Linie den lokalen Behörden zu folgen. Betroffene Touristen können sich auch an die Schweizer Vertretungen vor Ort wenden.

Während der Luftraum im Nahen Osten noch weitestgehend gesperrt ist und nur vereinzelt Flieger aus den Vereinigten Arabischen Emiraten abheben, hat der Flugverkehr aktuell seine Routen angepasst. 

Um der Konfliktzone im Nahen Osten auszuweichen, konzentriert sich der internationale Flugverkehr zwischen Europa und Asien aktuell besonders über Aserbaidschan, Armenien und Georgien.
Foto: Screenshot Flightradar

Die Fluggesellschaft Swiss hat am Dienstag mitgeteilt, dass sie ihre Flüge nach Dubai bis und mit 6. März annulliere. Für die Destination Tel Aviv gilt dies bis frühestens am 8. März.

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