EWZ-Kunden im Visier
Cyberkriminelle kapern dein Twint-Konto – und du merkst es nicht

Mit einer perfiden Masche schleusen sich Kriminelle in Twint-Konten ahnungsloser Opfer. Dabei geben sie sich täuschend echt als EWZ-Mitarbeitende aus. Die Polizei empfiehlt, niemals auf unbekannte Links zu klicken.
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Cyberkriminelle versuchen es mit einer neuen Masche. (Symbolbild)
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Telefonbetrüger kapern Twint-Konten per Fake-Seiten des EWZ
  • Spoofing täuscht echte Nummer vor, Daten durch Fake-Portal abgegriffen
  • Schutz: Keine Links klicken, Twint-Konto sofort sperren bei Betrug
Christoph Krummenacher
Christoph KrummenacherTagesleiter Newsdesk

Vorsicht vor dieser neuen Masche der Telefonbetrüger: Cyberkriminelle geben sich am Telefon als Mitarbeitende des EWZ (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich) aus und kapern dein Twint-Konto – von wo sie dann Geld überweisen. Die Kantonspolizei Zürich warnt vor dem perfiden System.

So funktioniert der Betrug: Die Täter rufen dich an und geben sich als Mitarbeiter des EWZ aus. Dank sogenanntem Spoofing erscheint auf dem Display eine vertrauenswürdige Schweizer Nummer – manchmal sogar die echte Nummer des EWZ.

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Fake-Portal greift deine Daten ab

Am Telefon behaupten die Betrüger, es gehe um eine Rückerstattung, die Aktualisierung von Kundendaten oder eine Sicherheitsprüfung. Um angeblich weiterhelfen zu können, senden sie ein SMS mit einem Link. Klickst du darauf, landest du auf einer täuschend echt aussehenden Fake-Seite des EWZ.

Dort wirst du aufgefordert, den Vorgang fortzusetzen, und landest dann scheinbar auf dem Twint-Portal. In Wahrheit bleibst du aber in der betrügerischen Infrastruktur der Täter.

Hier werden die Bankauswahl, persönliche Daten und der Verifikationscode abgefragt. Mit diesen Informationen übernehmen die Kriminellen dein Twint-Konto. Jetzt können sie Transaktionen ausführen – oft, bevor du überhaupt etwas davon bemerkst.

Keine sensiblen Daten per Telefon

Wie kannst du dich schützen? Folge niemals Links aus SMS, E-Mails oder Messenger-Nachrichten, die angeblich von bekannten Institutionen stammen. Gib keine sensiblen Daten oder Verifikationscodes am Telefon preis – seriöse Unternehmen wie das EWZ oder Twint werden dich nie telefonisch dazu auffordern. Im Zweifelsfall legst du auf und kontaktierst die Institution direkt über offizielle Kanäle.

Falls du auf die Masche hereingefallen bist: Lasse dein Twint-Konto sofort über deine Bank oder dein Finanzinstitut sperren und erstatte Anzeige.

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