Darum gehts
- Sechseläuten in Zürich: Böögg wird heute vor 100'000 Zuschauern verbrannt
- Böögg-Kopf-Explosion soll Sommer vorhersagen, Kritiker sehen jedoch nur Wind-Einfluss
- 2024 wurde der Böögg wegen Sturmgefahr in Heiden verbrannt
Jetzt explodiert der Kopf!
Es ist passiert! Nach 12 Minuten und 48 Sekunden explodiert der Kopf! Es steht und wohl ein schöner Sommer bevor.
Der Böögg wird schwarz
Es chlöpft und knallt!
Mini-Böögg brennt schneller
Auch der Mini-Böögg in Wangen bei Dübendorf wurde mittlerweile angezündet. Er ist deutlich schneller verbrannt als sein grosser Bruder.
Flammen breiten sich aus
Der Böögg ist noch in Sicherheit. Die Flammen auf dem Scheiterhaufen breiten sich aber immer weiter nach oben aus.
Der Böögg brennt!
Jetzt geht es los! Der Böögg wird in Flammen gesteckt. Wie lange wird es wohl gehen, bis der Kopf explodiert?
Die Fackeln werden angezündet
In weniger als zehn Minuten wird der Böögg in Flammen aufgehen. Die Fackeln werden bereits angezündet.
People-Redaktorin war noch nie beim Sechseläuten
Für manch einen ist das heutige Sechseläuten Premiere. So auch für People-Redaktorin Jaray Fofana. People-Expertin Flavia Schlittler klärt sie im überaus unterhaltsamen Video ein wenig auf.
In einer halben Stunde geht es los
Viele der 26 Zünfte sind mittlerweile am Sechseläutenplatz eingetroffen. Einige sind aber noch auf dem Weg.
Gastkanton Graubünden präsentiert halbnackte Sagengestalt
Der diesjährige Gastkanton Graubünden präsentiert sich am Umzug von seiner besten Seite.
Neben den vielen Trachten und Flaggen ist einer der Besucher als halbnackter, bärtiger Mann mit einem Rock und einem Kranz aus Tannenästen.
Laut der Gemeinde Klosters handelt es sich dabei um das Klosterser «Wildmännli», eine populäre Sagengestalt. «Die Wildmännli und ihre Partnerinnen, die wilden Fräuli, sind halbmenschliche Berg- und Waldbewohner. Sie sind äusserst menschenscheu, dafür aber sehr naturverbunden», steht auf der Webseite der Gemeinde. «Sie beweisen grosse Körperkraft und erstaunliche Geschicklichkeit. Während sie in Bergbaugebieten als Hüter von Schätzen auftreten, sind sie bei uns vor allem als tüchtige Viehzüchter, Sennen und Hirten bekannt.»
«Geht's schnell, wird der Sommer super»
Auch die Schwyzer Schlagersängerin Beatrice Egli (37) macht das Sechseläuten unsicher. Auf Instagram klärt sie ihre deutschen Fans über die Schweizer Tradition auf.
People-Redaktorin Saskia Schär hat die Sechseläuten-Erfahrung der Schlagersängerin in diesem Artikel zusammengefasst.
Heute schlägt die grosse Stunde des Bööggs. Er wird in Brand gesteckt, denn heute findet das Sechseläuten statt. Gegen 3500 Zünfter, 350 Reiter und 100'000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden sich am Zürcher Limmatquai und rund ums Bellevue scharen. Sie alle warten gespannt auf den Höhepunkt: die Böögg-Verbrennung!
Besonders wichtig ist, wann der Kopf des Schneemannes in die Luft fliegt. Wenn es schnell geht, steht uns der Legende nach ein schöner Sommer bevor. Dauert es jedoch ewig, dann könnte der Sommer ins Wasser fallen. Blick wird die Verbrennung live mitverfolgen und tickern, damit du nicht verpasst, wie der Sommer 2026 wird.
«Wie schnell er brennt, entscheidet nur der Wind»
Der Schwyzer Bergbauer und Wetterschmöcker Roman «Jöri» Ulrich (54) hält derweil nicht viel von dem Brauch und der Sommerprognose. «Der Böögg hat nichts mit dem Sommer zu tun. Wie schnell er brennt, entscheidet nur der Wind», sagte er vergangene Woche zu Blick.
Vor zwei Jahren blieb der Böögg übrigens unangetastet, weil Windböen mit bis zu 80 km/h über die Limmatstadt fegten und das Risiko von fliegenden Funken und einer Massenpanik zu gross war. «Eine Tragödie» nannten es die Verantwortlichen pathetisch. Gebrannt hat der Böögg ein paar Wochen später dann doch noch: in Heiden. Appenzell Ausserrhoden war 2024 nämlich Gastkanton.