Darum gehts
- Den Taxi-Teller aus Deutschland gibt es jetzt in Zürich, Kreis 3
- Kombination: Currywurst, Gyros, Pommes, Zwiebeln, Mayo und Tzatziki
- Imbiss «Oder Wat» bietet seit 2026 den ersten Schweizer Taxi-Teller
Es ist nichts für den kleinen Hunger zwischendurch. Im Gegenteil: Wer sich hier an den Teller traut, braucht Hingabe und darf keine Angst vor Kalorien haben. Denn der Taxi-Teller hat es in sich. Currywurst, Pommes, Ketchup, Mayonnaise, Gyros, Zwiebeln und Tzatziki. Nix für schwache Mägen.
Bislang mussten Schweizer für diese Symbiose aus Fleisch, Sauce und Fett nach Deutschland fahren. Doch jetzt gibt es den Taxi-Teller auch bei uns. Konkret in Zürich. Und zwar beim Imbiss «Oder Wat» im Kreis 3.
«Mega. Muss ich unbedingt probieren»
Auf Instagram teilt der Imbiss ein Video und präsentiert den ersten Schweizer Taxi-Teller. Und schreibt dazu: «Ihr wolltet ihn. Ihr bekommt ihn. Der erste Taxi-Teller in der Schweiz mit Currywurst, Gyros, Zwiebeln, Mayo und Tzatziki. Nur im Oder Wat, oder wat.»
Die Ankündigung schmeckt vielen. «Mega. Muss ich unbedingt probieren, da nehm ich auch die weite Anreise aus Gstaad in Kauf», lautet ein Kommentar unter dem Video. Jemand anderes schreibt einfach nur «Boah!».
Verkauft hat Besitzer Alessandro Reintges übrigens noch keinen Taxi-Teller. «Den gibt es erst ab Mittwoch bei uns. Der im Video ist ein Probeteller, den wir am Samstag zubereitet haben, um zu schauen, ob er auch schmeckt – und das tut er», sagt Reintges zu Blick.
Den Imbiss hat er vor einem Monat eröffnet. Und er wollte schon immer auch den Taxi-Teller anbieten. «Ich komme aus dem Ruhrgebiet. Dort ist der Teller nichts Besonderes, den gibt es überall. Aber hier in der Schweiz eben nicht. Das wollte ich ändern.» Die Nachfrage ist gross. «Ich habe schon viele Vorbestellungen. Die Leute freuen sich, dass es den Taxi-Teller jetzt auch in der Schweiz gibt.»
Gericht ist längst zur Legende geworden
Aber wieso heisst der Taxi-Teller überhaupt Taxi-Teller? Das ist nicht so leicht zu beantworten. Die Kalorien-Bombe ist längst eine Legende und taucht regelmässig im Internet auf.
Und dort erzählt man sich die Geschichte, dass einst ein Taxifahrer spätabends noch Gyros bestellte. Der Imbiss hatte aber nicht mehr genug für eine ganze Portion. Dafür war aber noch eine Currywurst übrig, und so landete sie als Gyros-Beilage auf dem Teller. So soll das Imbiss-Gericht entstanden sein.
«Mehr als nur eine Mahlzeit – ein Stück Heimat»
Besonders im Ruhrgebiet (Bochum, Essen, Duisburg, Dortmund) ist der Taxi-Teller beliebt. Es ist so etwas wie das Markenzeichen für das Ruhrgebiet geworden.
So schreibt etwa «Radio Duisburg»: «Die Kombination aus Gyros, Tzatziki, Currywurst, Pommes und Mayo auf einem Teller ist für viele Menschen aus der Region mehr als nur eine Mahlzeit – sie ist ein Stück Heimat.» Und jetzt hat dieses deutsche Stück Heimat seinen Weg in die Schweiz gefunden. Na dann: guten Hunger!