Kurz nach 10 Uhr am Sonntagmorgen ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung über einen schweren Unfall in Cham ein. Wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt, hatte sich ein Mann in einem umzäunten Bereich aufgehalten, wo sich eine Trafostation befindet.
Der Mann erlitt einen Stromschlag und war tödlich verletzt worden. «Aufgrund der bestehenden Stromschlaggefahr war es den Einsatzkräften zunächst nicht möglich, zu dem 59-jährigen Mann vorzudringen», schreibt die Polizei. Die Anlage musste durch Spezialisten der SBB zuerst «stromlos geschaltet» werden, um eine sichere Bergung zu gewährleisten.
Einschränkungen und Verspätungen
Während rund 50 Minuten musste dabei die Stromversorgung für den Zugverkehr des Bahnhofs Cham unterbrochen werden. «Dies führte für mehrere Stunden zu erheblichen Einschränkungen und Verspätungen im Bahnverkehr», so die Polizei.
Wie es zu dem tödlichen Vorfall kam, ist noch nicht vollständig geklärt und ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.