VA Briten machen Schweizer Alpen zur Rennstrecke und stellen es ins Netz
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«Du fährst wie ein Irrer!»:Polizist rastet nach Raserfahrt aus

Verspottete Urner Polizisten
Brite nach Raserfahrt über Schweizer Pässe offenbar an einer Grenze festgehalten

Er prahlte mit einer Raserfahrt über Schweizer Alpenpässe und verhöhnte Urner Polizisten. Auf dem Instagram-Kanal des Briten heisst es jetzt, er sei an einer Grenze gestoppt worden und sei in Behördengewahrsam.
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Verhöhnte eben noch Schweizer Polizisten, jetzt ist er offenbar in Behördengewahrsam.
Foto: youtube
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Daniel KestenholzRedaktor Nachtdienst

Erst rast er mit seinem McLaren über Schweizer Alpenpässe und macht sich über Urner Polizisten lustig. Jetzt soll der britische Youtuber «Jay P» selbst festsitzen.

Auf seinem verifizierten Instagram-Konto «thatguyjayp» mit 133'000 Followern erschien am späten Donnerstagabend eine Story in fetter weisser Blockschrift auf schwarzem Grund: «Nach dem kürzlich verbreiteten Video wurde ‹Jay P› an der Grenze gestoppt und wird derzeit von den Behörden festgehalten.»

Bis auf Weiteres würden alle Konten vom Management geführt. Neuigkeiten gebe es, «sobald wir mehr wissen».

Äffte Urner Polizei nach

Welche Grenze gemeint ist, schreibt das Management nicht. Es steht auch nicht da, welche Behörde ihn festhält und weshalb. Offiziell bestätigt ist bislang nichts.

Die mutmassliche Festnahme erfolgt auf «Jay Ps» halbstündiges Youtube-Video «I drove 12 hours to Swiss Alps but it ended badly». Darin fährt eine Gruppe von rund 20 britischen Supercars über Schweizer Alpenpässe.

Am 15. Oktober stoppte die Kantonspolizei Uri die Gruppe auf dem Sustenpass. Damals beliess sie es bei einer Ermahnung. Im Video äffte «Jay P» den kontrollierenden Beamten nach und meinte: «Die Schweizer Polizei versteht keinen Spass.» In der Videobeschreibung schrieb er zudem, die Schweizer Polizei möge offenbar keine Briten.

Urner Kapo reagierte

Inzwischen hat die Kantonspolizei Uri das Video ausgewertet. Laut einer ersten internen Beurteilung sind darauf Verstösse gegen das Strassenverkehrsrecht erkennbar. Die Polizei hat ein Verfahren eröffnet.

Ob die angebliche Anhaltung an der Grenze damit zusammenhängt oder ob es ein PR-Stunt für weitere Klicks ist, bleibt vorerst offen.

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