«Uns ist es wichtig, die Eltern zu unterstützen»
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Jubla zu tragischem Unfall:«Uns ist es wichtig, die Eltern zu unterstützen»

Grosse Trauer um verstorbene Jubla-Leiterin (†19) – Gemeindepräsident von Horw LU
«Sie hat trotz ihrer Jugend bereits viele Spuren hinterlassen»

Eine 19-jährige Blauring-Leiterin starb bei Aufbauarbeiten fürs Sommerlager. Die Trauer in ihrer Wohngemeinde Horw LU ist riesig. Strassen sind mit Kreidezeichnungen übersät. Auch der Gemeindepräsident nimmt Anteil.
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Im Wohnquartier der Verstorbenen sind eindrückliche Zeichnungen aus Kreide auf dem Boden zu sehen.
Foto: Beat Michel

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Junge Leiterin (†19) stirbt bei Sommerlager-Unfall in Eich LU
  • Trauer in Horw: Strassen mit Zeichnungen und Abschiedsworten
  • 19-Jährige war in mehreren Vereinen aktiv, Gemeindepräsident würdigt ihr Engagement

Der Lagerplatz in Eich LU, auf dem am letzten Donnerstag eine Leiterin (†19) der Jungwacht Blauring Horw LU ums Leben kam, ist inzwischen beinahe leergeräumt – das Lager wurde nach dem Unfall abgesagt. Nur noch ein paar Zelte stehen.

Weit über die Region hinaus sorgt es für Bestürzung, dass ein junges Leben auf tragische Weise endete. Wie genau der Unfall passierte, wird noch untersucht.

«Ewig in Erinnerung»

Sicher ist: Die Trauer um die junge Frau ist riesig. In Horw, wo sie lebte und in etlichen Vereinen dabei war, sind die Quartierstrassen in ihrem Wohngebiet übersät mit Zeichnungen aus Kreide, von Kindern und Erwachsenen. «Ewig in Erinnerung», steht unter anderem auf dem Boden geschrieben. Die Eltern der Verstorbenen möchten sich auf Anfrage nicht äussern.

Wie beliebt ihre Tochter war, zeigt derweil die riesige Trauer im Netz. «R. I. P.» – Ruhe in Frieden. So lauten die meisten Kommentare. Auch in der katholischen Kirche in Horw fliessen derzeit die Tränen. Immer wieder kommen junge wie ältere Menschen und nehmen Abschied im Aufbahrungsraum, wo der geschlossene Sarg steht. Mit Blumen, kleinen Erinnerungsstücken, Kerzen und lieben Worten. «Mer vermissed dech so sehr», steht etwa auf einem Glas mit einer Kerze darin. Auf einem Bild lächelt die Verstorbene.

«Aufgestellte, sehr liebenswürdige Persönlichkeit»

Dass die 19-Jährige in der Gemeinde sehr verankert war, zeigt die Tatsache, dass sogar der Gemeindepräsident ein paar Worte spricht. «Das Opfer war eine aufgestellte, sehr liebenswürdige Persönlichkeit, die sich in diversen Vereinen engagierte. Sie hat trotz ihrer Jugend bereits viele Spuren hinterlassen», sagt Gaudenz Zemp.

Und, so der Gemeindepräsident weiter: «Wir alle werden sie in bester Erinnerung behalten.» Es sei «einfach nur sehr traurig, und unsere Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen. Wir wünschen ihnen viel Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit.»

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