Darum gehts
- Das World Economic Forum 2026 findet vom 19. bis 23. Januar in Davos statt
- Sicherheitsvorkehrungen stehen nach Bar-Inferno in Crans-Montana im Fokus
- Zusatzkosten für Sicherheit belaufen sich auf rund 9 Millionen Franken
Uf Wiederluege
An dieser Stelle endet die Pressekonferenz. Und damit endet dieser Ticker. Ich bedanke mich und wünsche noch einen schönen Freitag und einen guten Start ins Wochenende.
Gibt es ein Verhüllungsverbot?
Frage zum Verhüllungsverbot an Schlegl. Der WEF-Sicherheitschef antwortet: «Das weiss ich auswendig nicht, ob das gilt. Es gilt grundsätzlich, dass man sich nicht unkenntlich machen darf. Schals sind natürlich erlaubt, gerade wenn es kalt ist.» Das wird situationsbedingt dann angeschaut und beurteilt.
«Strassen dürfen nicht blockiert werden»
Es geht jetzt um die Demonstrationsbewilligungen. Die Gemeinden oder die Kantone sind dafür zuständig, erklärt Schlegl. Die Auflagen sind dabei grundsätzlich immer dieselben. Die Demo soll friedlich sein, dann garantiert die Polizei die sichere Durchführung. «Strassen dürfen nicht blockiert werden. Es soll um einen friedlichen Protest gehen.»
«Modernste System im Einsatz»
Wie läuft die Drohnenabwehr? Schlegl erklärt, dass die Polizei schon seit vielen Jahren, solche Systeme nutzt. «Wir setzen stets die neuesten Systeme ein. Am WEF haben wir die Möglichkeit, mit der Industrie, die Fortschritte zu entwickeln. Auch dieses Jahr haben wir die modernsten Systeme für Drohnenerkennung und Abwehr im Einsatz.»
9 Millionen Franken sollten reichen
Die Fragerunde beginnt. Der Sicherheitschef des WEF wird auf das Budget angesprochen. Das beträgt 9 Millionen Franken. Er geht davon aus, dass das Budget eingehalten werden kann. «Geplant und ausgerichtet sind wir, dass die 9 Millionen reichen.» Sollte eine besondere Lage eintreten, könnte das Budget angepasst werden müssen.
«Die Armee ist da, wenn man sie braucht.»
Am Boden sind Einsatzkräfte vor Ort in Davos, um Gebäude zu schützen. In der Luft wird die Luftwaffe eingesetzt, in Zusammenarbeit mit Italien und Österreich. Auch der Cyberraum wird kontrolliert. Auch Sanitätskräfte sind im Einsatz. «Die Armee ist da, wenn man sie braucht. Wir sind bereit», so Dattrino.
«Einsatzverantwortung liegt bei der Polizei»
Jetzt hat Maurizio Dattrino von der Armee das Wort. «Die Armee hat den gesetzlichen Auftrag, die zivilen Sicherheitskräfte zu unterstützen. Das tun wir in Graubünden für das WEF.» Die Unterstützung hat am 13. Januar begonnen und wird maximal bis zum 29. Januar andauern. «Die Einsatzverantwortung liegt bei der Polizei», betont Dattrino.
Viele grosse Namen am WEF
Der Sicherheitschef des WEF kommt auf die vielen grossen Namen zu sprechen, die kommen werden. Insbesondere der US-Präsident Donald Trump. Bisher sei es ruhig. Und Schlegl betont abermals: «Wir sind bereit.»
Zahlreiche Kundgebungen angekündigt
Es gibt verschiedene Sicherheitskräfte im Einsatz. Hundeführer und Personenschützer nennt Schlegl als Beispiele. Dann lobt er die Zusammenarbeit der Polizeikorps über alle Kantone.
Der Zugang nach Davos wird mit zwei Kontrollposten gesichert. Dazu gibt es eine Drohnenerkennung und Drohnenabwehr für den gesamten Einsatzraum. «Vor und während des WEF wird es zahlreiche Kundgebungen geben. Am Samstag wird es eine Wanderung für Klimagerechtigkeit geben. Am Sonntag ist eine Juso-Aktion geplant.» Weitere Veranstaltungen, bewilligt und unbewilligt, sind angekündigt.
«Es gilt eine erhöhte Terrorgefahr»
«Wir leben in stürmischen Zeiten. In Zeiten mit grossen Herausforderungen», so Schlegl. Das hat auch Auswirkungen auf das Sicherheitsdispositiv. «Es gilt eine erhöhte Terrorgefahr. Das gilt auch für die Schweiz.»
Dazu zählen auch Cyberangriffe und Spionageaktionen. Besonders vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und des Nahost-Konflikts. Darum werde das Sicherheitsdispositiv auch regelmässig überprüft und angepasst. «Wir können auf eine gute und bewährte Zusammenarbeit mit 250 Partnerorganisationen blicken.» Das Fedpol nennt Schlegl als Beispiel.
Die Welt blickt nächste Woche nach Davos. Vom 19. bis 23. Januar findet dort das diesjährige World Economic Forum (WEF) statt.
Über 400 politische Vertreter, darunter 65 Staats- und Regierungschefs, nehmen teil. Zusätzlich sind 850 CEOs von Unternehmen aus aller Welt eingeladen. Rund 3000 Teilnehmende werden insgesamt erwartet – mehr als je zuvor. Zahlreiche namhafte Politiker reisen in die Bündner Berge. Besonders viel Aufmerksamkeit zieht dabei die Teilnahme von US-Präsident Donald Trump (79) auf sich. Für Diskussionsstoff sorgt jedoch nicht nur die Gästeliste, sondern auch das Thema Sicherheit.
Behörden überprüfen Brandschutz am WEF
Am Freitag um 10 Uhr wird das Sicherheitskonzept am WEF bei einer Medienkonferenz von der Kantonspolizei Graubünden und der Armee vorgestellt.
Nach dem verheerenden Bar-Inferno in der Silvesternacht in Crans-Montana VS schaut die Welt nun ganz genau auf die Schweizer Sicherheitsvorkehrungen.
Denn für das Weltwirtschaftsforum wurden über 160 temporäre Bauprojekte in Davos bewilligt. Die Sensibilisierung für das Thema Sicherheit und Brandschutz ist dabei besonders hoch.
9 Millionen Franken Zusatzkosten
Rund um das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums finden weitere Veranstaltungen statt. Neben den rund 3000 Teilnehmenden reisen viele Begleitpersonen an. Die hohe Gästezahl stellt auch die Hotels, Restaurants und Ladenlokale in Davos vor grosse Herausforderungen. Gerade Letztere wurden teilweise zu temporären Veranstaltungsorten umgebaut.
Die Zusatzkosten für die Sicherheit des WEF-Jahrestreffens 2026 werden voraussichtlich insgesamt rund 9 Millionen Franken betragen, heisst es auf dem Portal der Schweizer Regierung. Der Bund beteilige sich dabei wie schon zuvor gemeinsam mit der Stiftung WEF und den weiteren Partnern (Kanton Graubünden, Gemeinde Davos) im Rahmen eines dreistufigen Finanzierungsmodells an den Kosten für die Sicherheitsmassnahmen.
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