Trotz oder gerade wegen Trump: WEF setzt weiter auf Dialog
- Das Motto des diesjährigen World Economic Forums lautet: Spirit of Dialogue – zu Deutsch: Der Geist des Dialogs. Damit klingt durch, dass das WEF weiter voll auf Zusammenarbeit setzt, wie es Gründer Klaus Schwab (87) über all seine WEF-Jahre schon getan hat.
- Das Weltwirtschaftsforum bringt so viele Gäste nach Davos wie noch nie: Über 400 politische Vertreter, darunter 65 Staatsoberhäupter nehmen am WEF teil. 6 von 7 G7-Leadern sind mit dabei.
Dazu werden 850 Wirtschaftsführer aus aller Welt erwartet. Insgesamt reisen rund 300 Teilnehmende aus 130 Ländern in die Bündner Bergen.
Wie erwartet, kommt US-Präsident Donald Trump ans WEF 2026. Es wird seine dritte Teilnahme. Auch die anderen grossen Namen sind Rückkehrer: Ukraines Präsident Wolodimir Selenski, der israelische Präsident Isaac Herzog und Argentiniens Präsident Javier Milei.
Pressekonferenz ist beendet
Nach etwas mehr als 40 Minuten ist die Pressekonferenz vorbei. Die WEF-Organisatoren bedanken sich für das Interesse. Den Dank gebe ich gerne weiter an unsere Leserschaft.
Personen mit Potenzial für viel Aufsehen
Dem WEF ist es gelungen, eine eine Gästeliste zusammenzustellen, die sich sehen lassen kann. Neben Trump dürfte sicher der ukrainische Präsident Selenski wieder für Aufmerksamkeit sorgen.
Potenzial für Aufsehen birgt auch die Teilnahme von Israels Präsident Isaac Herzog. Bei seinem letzten Besuch 2025 gab es Forderungen, wonach dieser verhaftet werden soll. Passiert ist das nicht.
Das sind die namhaftesten WEF-Teilnehmer
Neben Donald Trump und Wolodimir Selenski gibt es noch eine Reihe weiterer Polit-Grössen, die dieses Jahr am WEF teilnehmen. Es sind unter anderem:
- Mark Carney, Ministerpräsident von Kanada,
- Friedrich Merz, Deutschlands Bundeskanzler,
- Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission,
- He Lifeng, Vize-Premierminister von China,
- Javier Milei, Präsident von Argentinien,
- Isaac Herzog, Staatspräsident von Israel,
- Ahmed al-Scharaa, Syriens Präsident.
WEF Sicht auf die Weltwirtschaft am Freitag
Bevor es nächste Woche in Davos losgeht, veröffentlicht das WEF bereits am Freitag ihren Economic Outlook 2026. Heisst: Das Weltwirtschaft gibt seine Prognosen für die wirtschaftlichen Chancen, Risiken und Entwicklungen für dieses Jahr ab. So wie es das WEF jedes Jahr macht.
«Es ist eine grosse Verantwortung für uns»
Immer wieder geht der WEF-Präsident auf die derzeitigen Krisen ein. Das WEF wolle ein Teil dazu beitragen, dass diese Krisen überwunden werden können, so die Kernbotschaft von Brende. «Es ist eine grosse Verantwortung für uns.»
«Wir sind erfreut, dass Donald Trump kommt»
Nun geht der WEF-Präsident auf das ein, was alle schon wissen: Der US-Präsident wird nach Davos reisen. «Wir sind erfreut, dass Donald Trump kommt», so Brende. Dieser werde mit der grössten Delegation aller Länder in Davos zugegen sein. Auch die europäischen Länder würden mit ihren Staatschefs gut vertreten sein. Und: Ukraines Präsident Wolodimir Selenski (47) ist ebenfalls wieder mit dabei!
65 Staatsoberhäupter kommen nach Davos
Nach der Einführung übernimmt WEF-Präsident Børge Brende (60). Er gibt gleich das diesjährige Motto bekannt: Spirit of Dialogue. Ziel sei, Felder für die Zusammenarbeit zu finden. «Wir müssen zusammenarbeiten, um Krisen zu bewältigen und Kriminalität zu bekämpfen», so Brende.
Nun aber zu den Gästen: 65 Staatsoberhäupter würden teilnehmen. Und 850 CEOs von Unternehmen. «6 von 7 Vertretern der G7-Staaten werden nach Davos reisen», so Brende. Heisst: Es werden namhafte Politiker ans WEF kommen. Und auch eine grössere Anzahl davon als 2025. Damals nahmen 60 Staatsoberhäupter am Weltwirtschaftsforum teil.
Insgesamt werden wieder rund 300 Teilnehmende aus insgesamt 130 Ländern.
Die Pressekonferenz zur WEF-Gästeliste beginnt
Sheba Crocker, Managing Director des WEF, eröffnet die Pressekonferenz. Das Interesse ist gross. Laut ihr nehmen 200 Medienvertretende daran teil.
WEF enthüllt um 14.30 Uhr seine Gästeliste
Der wohl namhafteste Teilnehmer des diesjährigen World Economic Forums ist bereits bekannt: US-Präsident Donald Trump (79) wird nächste Woche nach Davos reisen.
Ab 14.30 Ihr geben die WEF-Organisatoren die weiteren prominenten Teilnehmer bekannt. Ist es dem Weltwirtschaftsforum gelungen, weitere mächtige Personen in die Bündner Bergen zu lotsen?
Einen Coup haben die Verantwortlichen des World Economic Forums (WEF) bereits gelandet: Schon seit Oktober 2025 ist klar, dass Donald Trump (79) ans diesjährige WEF kommen wird. Der US-Präsident wird kommende Woche der Publikumsmagnet in Davos GR sein. Nun lüften die Organisatoren um WEF-Präsident Børge Brende (60) das Geheimnis über die weiteren Hochkaräter, die am 56. Jahrestreffen der Reichen und Mächtigen teilnehmen werden.
Das WEF gibt ab 14.30 Uhr die Gästeliste für dieses Jahr bekannt. Blick berichtet live von der Medienkonferenz. Dann zeigt sich auch, wie gross die Anziehung des Weltwirtschaftsforums noch ist. In den letzten Jahren rang der Anlass um seine Bedeutung in einer immer nationalistischeren Welt.
Eine gewisse Strahlkraft hat das WEF aber immer noch – alleine schon wegen seiner Grösse: Insgesamt reisten letztes Jahr knapp 3000 Gäste aus 130 Ländern in die Schweiz. Darunter waren 60 Staatsoberhäupter und 900 CEOs. Total waren rund 1600 Wirtschaftsvertreter mit von der Partie.