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Obwohl Beweise fehlen
Roberto Saviano bezeichnet Le Constellation als «Mafialokal»

Der italienische Mafiajäger Roberto Saviano sieht «viele Hinweise» auf schmutzige Geschäfte der Barbetreiber von Crans-Montana. Beweise für eine Verbindung zur organisierten Kriminalität gibt es aber keine.
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Mafiajäger Roberto Saviano sieht «viele Hinweise», dass in der Bar Le Constellation Geld gewaschen wurde.
Foto: IMAGO/NurPhoto

Darum gehts

  • Roberto Saviano nennt die Bar Le Constellation ein «Mafialokal»
  • Anwalt Michod jede Verbindung zur organisierten Kriminalität zurück
  • Jacques Moretti wurde 2015 zu zwölf Monaten Haft wegen Zuhälterei verurteilt
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Gabriel KnupferRedaktor News

Heftige Vorwürfe an die Adresse der Morettis: Die Unglücksbar Le Constellation sei ein «Mafialokal», sagt der bekannte italienische Journalist und Mafiajäger Roberto Saviano (46, «Gomorrha») gegenüber der Rundschau (ab Minute 13:40) von SRF.

«Wir wissen es noch nicht genau, aber wir haben viele Hinweise, dass es sich um einen Umschlagplatz für Geldwäscherei handelt», so Saviano in der Sendung vom 21. Januar.

«Immobilien sind mit Hypotheken belastet»

Der Anwalt von Jacques Moretti weist die Vorwürfe in der gleichen Sendung zurück. Es gebe keine Verbindung zur organisierten Kriminalität, sagt Patrick Michod. «Die Andeutungen, dass Immobilien mit Bargeld aus zweifelhaften Quellen bezahlt wurden, sind falsch. Die Immobilien sind mit Hypotheken belastet.» Recherchen der Zeitung «Le Figaro» scheinen die Kredite zu bestätigen.

Bekannt ist, dass Moretti in Frankreich wegen schwerer Zuhälterei zu zwölf Monaten Haft (davon acht auf Bewährung) verurteilt wurde. Die Vergangenheit seines Klienten habe nichts mit dem Brand zu tun, betont Anwalt Michod. «Seit seiner Niederlassung in Crans-Montana hat er einen anderen Weg eingeschlagen.»

Opferanwalt sieht keine Verbindung

Auch Opferanwalt Jean-Claude Guidicelli bezieht in der Sendung Stellung. «Sein Name ist nie aufgetaucht im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität», sagt er über Moretti. Er wirft dem Barbetreiber stattdessen vor, die Sicherheit aus Profitgier vernachlässigt zu haben. Für das Betreiberpaar gilt die Unschuldsvermutung.

Über die Herkunft des Geldes gibt es widersprüchliche Berichte. Auch Blick berichtete bereits über das Immo-Imperium und die Strafakte von Jacques Moretti.

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