Familie Käser steckt im Schnee fest
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Bei Ferienhaus in Arbaz:Familie Käser steckt im Schnee fest

Blick-Leser sind von der Aussenwelt abgeschnitten
«Uns ist die Nahrung bereits ausgegangen»

Durch die grossen Schneemengen können einige Walliser ihre Häuser aktuell nicht verlassen. Nun müssen sie schauen, wie sie an Lebensmittel kommen.
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Familie Käser hat ein Ferienhaus in Arbaz. Die fünfköpfige Familie ist komplett eingeschneit. Die Kinder Colin (links) und Malena (rechts) freuts.
Foto: Leserreporter

Darum gehts

  • Mehrere Menschen im Wallis sind wegen Lawinengefahr und Schnee eingeschneit
  • Familie Käser hat kein Essen mehr, sucht dringend Transportmöglichkeit
  • Im Binntal leben acht Personen, Strassensperrungen geschehen zwei- bis dreimal jährlich
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Janine EnderliRedaktorin News

Meterhohe Schneeberge, eingeschneite Häuser und keine Möglichkeit mehr, nach draussen zu gelangen: Mehrere Blick-Leser stecken aktuell im Wallis fest. Sie sind eingeschneit. 

Familie Käser hat ein Ferienhaus in Arbaz. Der Ort liegt in der Zone, in der aktuell die grösste Lawinen-Gefahrenstufe herrscht. «Wir können mit dem Auto nicht mehr wegfahren», sagt Vater Stephan zu Blick. «Die Kinder und Teenies haben Spass, aber für uns Eltern ist es stressig und ein wenig beängstigend. Wir müssen jetzt dringend schauen, dass wir irgendwo einen Bus nehmen können, um Nahrung zu kaufen. Diese ist uns bereits ausgegangen.»

Mittlerweile kämpften sich die Eltern zu einer Busstation. «Es ist wirklich krass hier. Es hat komplett zugeschneite Autos, und die Strasse zu unserem Ferienhaus gibt es nicht mehr.» Für die Familie ist die Situation nicht ganz einfach. «Wir hatten uns riesig auf die lang ersehnten Snowboardferien gefreut. Nun stecken wir seit Montagmorgen fest.»

«Wir sind von der Aussenwelt abgeschnitten»

Blick-Leser Jürgen Kernegger aus dem Binntal konnte sein Dorf bereits seit über zwölf Stunden nicht mehr verlassen. «Wir sind von der Aussenwelt abgeschnitten», erklärt der Mann aus dem kleinen Weiler Fäld, der das Restaurant Bärgkristall betreibt. 

Er hat diese Situation bereits oft in seinem Leben erlebt. «Bei uns im Dorf leben acht Personen. Für uns ist das nichts Aussergewöhnliches.»

«Vorräte sind angelegt»

Die Strasse ins Dorf wird wegen Lawinengefahr etwa zwei- bis dreimal pro Jahr gesperrt. «Man ist entsprechend darauf vorbereitet», sagt der Wirt. Angst habe er keine. «Die Frage ist jeweils eher, ob die Strasse rechtzeitig wieder geöffnet wird, bevor die nächsten Gäste anreisen.»

Auf solche Situationen müsse man sich im Winter immer wieder einstellen. «Man hat immer eine Vorratshaltung parat. Zudem stehen wir ständig im Austausch mit Strassenaufsicht und Gemeinde.» Dieser Austausch laufe jeweils telefonisch ab. «Es geht um eine kurze Nachfrage, was zu erwarten ist. «Die Entscheide über Öffnung oder Sperrung der Strasse fallen jeweils morgens um acht Uhr oder abends um 17 Uhr.»

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