Darum gehts
- In Lausanne starb ein Fussgänger (†79) nach E-Trotti-Unfall am Donnerstag
- E-Trotti-Fahrer (53) aus Sri Lanka ignorierte Polizei-Anweisungen vor dem Unfall
- Unfallopfer starb im Universitätsspital, Ermittlungen laufen
Schlimmer Unfall in der Westschweiz: Am vergangenen Donnerstag ist ein Fussgänger (†79) bei einem Verkehrsunfall in Lausanne ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eingeleitet.
Was war passiert? Kurz nach Mittag fuhr in der Rue Pichard ein E-Trotti-Fahrer mit dem Fussgänger zusammen. Das Schweizer Todesopfer, welches in Lausanne lebte, stürzte und schlug mit dem Kopf auf den Boden auf. Anschliessend verlor der Mann das Bewusstsein.
Er wurde von Rettungskräften versorgt und ins Universitätsspital gebracht. Dort erlag er noch am Abend seinen Verletzungen.
Mann aus Sri Lanka in Gewahrsam genommen
Der Fahrer des E-Trottis, ein Mann (53) aus Sri Lanka mit Wohnsitz im Wallis, war vor dem Crash von einer Patrouille der Velobrigade der Stadtpolizei Lausanne in einer Fussgängerzone entdeckt worden. Trotz der Aufforderungen der Polizisten, von seinem Gefährt abzusteigen, hatte er seine Fahrt fortgesetzt. Die Polizisten nahmen daraufhin die Verfolgung auf. Kurz darauf ereignete sich der Unfall, wie es in einer Medienmitteilung der Waadtländer Staatsanwaltschaft heisst.
Der Betroffene wurde in Gewahrsam genommen, um seine Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft zu ermöglichen. Anschliessend wurde er freigelassen. Die Verkehrseinheit der Kantonspolizei Waadt soll nun die genauen Umstände des Unfalls klären.