Darum gehts
- Trump veröffentlicht private Nachrichten vor WEF in Davos
- Er droht Frankreich mit 200 Prozent Strafzoll auf Wein
- Macron spricht am Dienstag um 14 Uhr vor der Weltpresse
Es war eine ereignisreiche Nacht: Vor dem offiziellen Beginn des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos sorgte US-Präsident Donald Trump (79) dafür, dass das Bündner Dorf in den nächsten Stunden zur Bühne der Weltpolitik werden dürfte.
Auf Truth Social veröffentlichte der US-Präsident mehrere private Textnachrichten zwischen ihm und Nato-Generalsekretär Mark Rutte (58) sowie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48). Letzterer teilte Trump mit, dass er dessen Anspruch auf Grönland nicht verstehen könne, und schlug einen G7-Gipfel nach Ende des WEF vor, um die nächsten politischen Schritte zu klären.
Trump droht Frankreich mit Mega-Zöllen
Am Dienstagmorgen packte Trump dann die Mega-Drohung aus: Er wolle Frankreich mit Strafzöllen von bis zu 200 Prozent auf französischen Wein und Champagner belegen. Dies, weil sich Macron offenbar geweigert habe, einer sogenannten «Gaza-Friedensinitiative» der USA beizutreten. Ausserdem sagte Trump abfällig: «Niemand will ihn, er ist ohnehin bald nicht mehr im Amt.»
Ob es zu einem Treffen kommt, ist noch unklar. Zwar kündigte Trump an, ein «Treffen der verschiedenen Parteien» zu Grönland abzuhalten – wer daran teilnehmen wird und wo es stattfinden wird, ist jedoch noch unklar. Offen ist auch noch, ob Macrons Angebot, ein G7-Treffen am Rande des EU-Gipfels zu organisieren, angenommen wurde.
Macron wird am Dienstagnachmittag (14 Uhr) in Davos vor die Weltpresse treten. Ob er sich zu den Geschehnissen der letzten Stunden äussern wird? Blick berichtet live.