Mit diesen Tipps kühlst du deine Wohnung runter
1:44
Wenn die Klimaanlage fehlt:Mit diesen Tipps kühlst du deine Wohnung runter

Was du dagegen tun kannst
Achtung, die Tropennächte kommen zurück!

Mit der neuen Hitzewelle künden sich auch wieder heisse Nächte an. Tropennächte sind derzeit überall in der Schweiz möglich. Besonders betroffen sind Regionen in Hanglagen und städtische Wärmeinseln. Es gilt, die Hitze bereits am Tag nicht ins eigene Zuhause zu lassen.
Kommentieren
1/5
Auch nach 2 Uhr morgens zeigt es schweizweit für viele Regionen noch Temperaturen über 20 Grad an. Dabei handelt es sich um Tropennächte.
Foto: Screenshot Meteo Schweiz

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz erlebt bis Mitte nächster Woche Temperaturen über 35 Grad
  • Tropennächte möglich: Nächte fallen kaum unter 20 Grad
  • Städtische Nachttemperaturen bis 7 Grad höher als im Umland
Wiebke_Köhne_Praktikantin News Desk_Ringier Blick_1.jpg
Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Bis zur Mitte der nächsten Woche erwartet uns hochsommerliches Wetter – an vielen Orten soll das Thermometer mehrfach die 35 Grad knacken, teils werden sogar 37 Grad erreicht. Perfekte Voraussetzungen also, um sich am Tag in der Badi zu erfrischen oder mit einer Glace durch einen schattigen Park zu schlendern. Am Abend kühlt es ja wieder ab, oder? Nein. Die Tropennächte sind zurück und versuchen erneut, uns den Schlaf zu rauben. 

Wie Klaus Marquardt von Meteo News gegenüber Blick sagt, können wir die dicke Bettdecke fürs Erste verwerfen. Derzeit seien Tropennächte in der Schweiz praktisch überall möglich. Von einer Tropennacht ist zu sprechen, wenn die Temperatur auch in der Nacht nicht unter 20 Grad fällt. 

Eine bereits aufgeheizte Wohnung ist schwer abzukühlen

«Die aktuelle Hitzewelle ist aus einer Südwest-Lage und bringt auch einen feuchten Mittelmeeranteil mit sich», erklärt der Meteorologe. Dadurch wird die Luft schwüler und die Wahrscheinlichkeit für Tropennächte steigt an. Besonders betroffen seien zudem Regionen, die sich in einer Hanglage befinden. Dazu gehören unter anderem das Tessin, die Genferseeregion, aber auch St. Gallen. 

Der Wetterexperte betont jedoch: «Es gibt nicht die eine Temperatur.» Wie heiss es letztendlich im eigenen Zuhause wird, hängt von vielen Faktoren ab. Darunter fällt neben der Lage auch die Bauweise des Gebäudes. Marquardt empfiehlt daher, Fenster bereits am Morgen früh gegen die Sonne abzuschatten. 

Das persönliche Hitzeempfinden unterscheidet sich stark

Laut Meteo Schweiz ist die Hitzebelastung in der Nacht für die städtische Bevölkerung besonders spürbar. Dies aufgrund der Bebauungsdichte, Baustruktur und Vegetation. Im Sommer treten die grössten Temperaturunterschiede zwischen der städtischen Wärmeinsel und dem Umland auf – die Nachttemperatur liegt in der Stadt um 5 bis 7 Grad höher. 

Insbesondere dort ist es daher wichtig, dass die Hitze gar nicht erst in das Gebäude gelassen wird. Beim Lüften gilt: Fenster nur öffnen, wenn es draussen tatsächlich kühler ist als drinnen. Wenn man den geeigneten Moment am frühen Morgen gefunden hat, sollte man zudem mit Durchzug lüften. 

Ohne Klimaanlage sind die Möglichkeiten zur Abkühlung begrenzt. Während die einen auf einen Ventilator oder feuchte Tücher schwören, bemerken die anderen kaum einen Unterschied. Allerdings sollte jeder darauf achten, bereits über den Tag hinweg genügend Wasser zu trinken. Das sind laut Meteo Schweiz mindestens 1,5 bis 2 Liter. Denn der Körper reguliert die Hitze über Schwitzen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen