Darum gehts
- Gesundheitsfragen bleiben Hauptsorge der Schweizer, geopolitische Lage gewinnt an Bedeutung
- US-Präsidentschaft Trump steigt um 33 Plätze im Sorgenranking
- 45 Prozent nennen Krankenkassenprämien als grösste Herausforderung, Umweltschutz folgt mit 31 Prozent
Die Krankenkassenprämien steigen immer weiter und weiter – und bleiben damit ein Stein auf dem Herzen vieler Schweizerinnen und Schweizer. Laut dem Sorgenbarometer 2025, beauftragt von der UBS, sind Gesundheitsfragen in diesem Jahr wie im Vorjahr die Top-Sorge der Bevölkerung. Fast die Hälfte der über 2100 Befragten gibt an, dass dieses Thema immer wieder Kopfzerbrechen bereitet.
Trump macht Plätze gut
Andere Aspekte des Sorgenbarometers haben sich jedoch verändert. So rückt etwa die weltpolitische Lage verstärkt in den Fokus der Schweizer Bevölkerung.
Auffällig zeigt das an der Wahrnehmung der US-Präsidentschaft von Donald Trump (79). Während dieses Thema im Vorjahr kaum Beachtung fand, nennen 2025 bereits 19 Prozent der Befragten Trump als eine ihrer Hauptsorgen.
Internationale Konflikte gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Die Situation in der Ukraine und im Nahen Osten werden von mehr Menschen als ernsthafte Bedrohungen wahrgenommen als noch 2024.
Energie und Inflation bereiten weniger Sorgen
Interessanterweise bereiten die Themen Energieversorgung und Inflation weniger Sorgen als im Vorjahr. Sie sanken in der Umfrage um fünf Prozentpunkte. Auch das Empfinden um die persönliche Sicherheit hat sich verbessert.
Tiefer Wert bei Arbeitslosigkeit
Auch das Thema Arbeitslosigkeit beschäftigt die Schweizer Bevölkerung laut der UBS-Studie weniger. Während das Thema in den 1990er-Jahren und zu Beginn der 2000er-Jahre in der Umfrage noch regelmässig Spitzenwerte von bis zu 90 Prozent erreichte, spielt Arbeitslosigkeit aktuell in der Sorgenwahrnehmung der Schweizerinnen und Schweizer kaum noch eine Rolle. Im Jahr 2025 hatten nur knapp sechs Prozent das Thema als Sorge angegeben. Laut der UBS ein historisch tiefer Wert.