«Trump bringt grösste US-Delegation aller Zeiten mit»
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US-Präsident kommt ans WEF:«Trump bringt grösste US-Delegation aller Zeiten mit»

«Treffen der Autokraten»
Linke planen Anti-Trump-Demo in Zürich

US-Präsident Donald Trump nimmt nächste Woche am Weltwirtschaftsforum in Davos teil. Linke Organisationen wollen am Montag gegen ihn und andere WEF-Gäste in Zürich protestieren.
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Donald Trump ist einer von vielen kontroversen Gästen, die dieses Jahr ans WEF eingeladen wurden.
Foto: Keystone

Darum gehts

  • Donald Trump nimmt am WEF in Davos vom 19.-23. Januar teil
  • Linke Organisationen protestieren gegen Trump und weitere umstrittene WEF-Gäste
  • Kundgebung am 19. Januar in Zürich, Route durch Kreise 1 und 4
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Mattia JutzelerRedaktor News

US-Präsident Donald Trump (79) wird definitiv am diesjährigen Weltwirtschaftsforum WEF in Davos teilnehmen. Am Dienstag wurde die offizielle Gästeliste veröffentlicht. Das passt vielen politisch linken Organisationen in der Schweiz überhaupt nicht. Sie rufen deshalb am 19. Januar, an dem auch das WEF beginnt, zu einer Demonstration in Zürich auf.

Die Kundgebung ist bewilligt und findet ab 18 Uhr statt, wie die Stadtpolizei Zürich auf X schreibt. Geplant ist eine Route vom Bürkliplatz quer durch die Kreise 1 und 4 bis zum Helvetiaplatz. Die Stadtpolizei empfiehlt, an diesem Montag das betroffene Gebiet zu meiden oder entsprechende Reisezeit einzuplanen. Es sei mit Einschränkungen im Verkehr zu rechnen.

Mehrere Gäste werden kritisiert

Organisiert wird der Protest hauptsächlich von linken Organisationen aus dem Kanton Zürich, aber auch von einigen aus anderen Regionen der Deutschschweiz. Neben Donald Trump sind den Demonstranten auch andere Gäste des WEF ein Dorn im Auge. So wird laut der Webseite sozialismus.ch unter anderem auch gegen den israelischen Präsidenten Isaac Herzog (65) sowie die konservativen Präsidenten Argentiniens und Serbiens, Javier Milei (55) und Aleksandar Vučić (55), protestiert.

Als «Demo gegen Trump und das Treffen der Autokraten» bezeichnen die Organisatoren ihren Protest. «Aus der Geschichte wissen wir allerdings nur allzu gut, dass man Faschist:innen nicht hofiert, sondern bekämpft», heisst es weiter. 

Es wird voraussichtlich nicht die einzige derartige Kundgebung in den kommenden Tagen sein. Am Samstag ist beispielsweise in Bern eine weitere Anti-WEF-Demo geplant, schreibt die «Berner Zeitung». Im Gegensatz zum Protest in Zürich ist dieser allerdings nicht bewilligt. Die Polizei wird in Bern mit einem Grossaufgebot vor Ort sein.

Auch Selenski eingeladen

Neben Donald Trump sind auch weniger kontroverse Persönlichkeiten ans diesjährige WEF eingeladen. Darunter Mark Carney (60), der Ministerpräsident von Kanada, und die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen (67). Auch der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (47) wird voraussichtlich in die Schweiz reisen. Der Anlass findet vom 19. bis 23. Januar in Davos GR statt.

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