Terror, Car-Crash, Bergsturz
Diese Tragödien haben die Schweiz schon erschüttert

Der Brand in Crans-Montana wird als eines der grossen Unglücke in die Schweizer Geschichte eingehen. Die traurige Liste grosser Tragödien umfasst bereits einige Dutzend Einträge. Ein Blick zurück.
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2001 starben beim Absturz einer Crossair-Maschine bei Bassersdorf 24 Menschen.
Foto: Blick

Darum gehts

  • Die Tragödie von Crans-Montana VS führte zu Dutzenden Toten in der Neujahrsnacht
  • Die Schweiz wurde durch viele tragische Katastrophen und Unfälle erschüttert
  • 457 Menschen starben 1806 beim Bergsturz von Goldau, der grössten Naturkatastrophe
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Lucien FluriCo-Ressortleiter Politik

Dutzende Tote, 100 schwer verletzte Personen: Die Tragödie von Crans-Montana VS erschüttert die Schweiz – und die Welt. 

Tragische Unfälle, Naturkatastrophen, Verbrechen und Attentate haben das Land in den letzten Jahrzehnten immer wieder erschüttert. Das sind die bekanntesten Fälle der letzten Jahre und Jahrzehnte.

  • Ein Dorf wird begraben: Am 28. Mai 2025 begräbt eine Schuttlawine das Walliser Dorf Blatten unter sich. Eine Person stirbt.
  • Am 4. August 2018 sterben beim Absturz einer historischen Ju 52-Maschine auf Gemeindegebiet von Flims GR alle 20 Insassen.
  • Beim Bergsturz von Bondo GR lösen sich am 23. August 2017 über drei Millionen Kubikmeter Gestein vom Piz Cengalo. Das Bergdorf entgeht dank Schutzeinrichtungen knapp der Zerstörung. In den nächsten Tagen folgen weitere Stürze und Murgänge. Am Piz Cengalo kommen acht Menschen ums Leben.
  • Tragischer Carunfall: Am 13. März 2012 sterben in Siders VS 28 Menschen, darunter 22 Kinder, als in einem Autobahntunnel ein Car in eine Mauer prallt. Die Kinder waren aus Belgien und auf der Rückreise aus ihrem Skilager.
  • 13. April 2005: Bei Orsières VS stürzt ein Car 200 Meter weit einen Hang hinunter. 13 Menschen sterben.
  • Beim Drama von Gretzenbach SO werden am 27. November 2004 zehn Feuerwehrleute verschüttet, sieben sterben. Sie hatten in einer Tiefgarage brennende Autos gelöscht, als die Decke einstürzte.
  • Am 1. Juli 2002 prallen bei der Flugzeugkollision von Überlingen (D) am Bodensee zwei Flugzeuge zusammen. 71 Menschen, darunter 49 Kinder, verlieren ihr Leben.
  • Am 24. November 2001 stürzt bei Bassersdorf ZH eine Crossair-Maschine ab. 24 Personen sterben.
  • Attentat in Zug: Am 27. September 2001 schockiert das Attentat auf den Zuger Kantonsrat die Schweiz. 14 Politikerinnen und Politiker, darunter drei Regierungsratsmitglieder, verlieren ihr Leben. Attentäter Fritz Leibacher nimmt sich kurz darauf das Leben.
  • Brand im Gotthardtunnel: Am 24. Oktober 2001 prallen im Gotthardtunnel zwei Lastwagen aufeinander, es kommt zum Brand. Bis zu 1200 Grad Celsius heiss wird das Feuer im Tunnel, elf Menschen verlieren ihr Leben.
  • Ein Murgang reisst im Oktober 2000 Teile des Dorfes Gondo VS mit sich – 13 Menschen kommen ums Leben.
  • Am 26. Dezember 1999 fegte der Sturm Lothar über die Schweiz. 14 Personen starben.
  • Am Abend des 21. Februar 1999 geht in Evolène VS eine Lawine nieder. Zwölf Menschen verlieren bei der Katastrophe ihr Leben.
  • Ein Freizeitvergnügen endet tödlich: Beim Drama vom Saxetbach sterben am 27. Juli 1999 21 Menschen. Die Canyoning-Gruppe wurde von einer Flutwelle aus Wasser, Steinen und Geäst erfasst.
  • Als am 2. September 1998 über dem kanadischen Halifax eine Swissair-Maschine abstürzt, macht das die ganze Schweiz beroffen. 215 Passagiere und 14 Crew-Mitglieder verlieren ihr Leben.
  • Tief erschüttert ist die Schweiz, als am 17. November 1997 am Hatschepsut-Tempel im ägyptischen Luxor bei einem Terroranschlag 58 Menschen getötet werden, darunter 36 Schweizer. Der islamistische Terroranschlag trifft die Schweizerinnen und Schweizer hart. Diese Form des Terrors war bisher nie so nahe an die Schweiz gekommen. 

  • Kollektiver Sektentod bei den Sonnentemplern: Im Herbst 1994 erschütterte eine Tragödie rund um die Sonnentempler-Sekte die Schweiz. In Granges-sur-Salvan VS und in Cheiry FR fanden die Behörden Anfang Oktober 48 Tote. Ein Teil von ihnen war freiwillig aus dem Leben geschieden, ein anderer Teil wurde getötet.
  • Am 14. November 1990 stürzt am Stadlerberg im Kanton Zürich eine Alitalia-Maschine auf dem Weg nach Zürich-Kloten ab. Alle 46 Passagiere sterben.
  • Tote gibt es beim Grossbrand von Schweizerhalle am 1. November 1986 nicht. Doch das Unglück bewegt die Schweiz und hat umweltpolitisch Folgen. Im Industriegebiet Schweizerhalle bei Basel kam es damals bei der damaligen Sandoz zum Brand, Löschwasser floss in den Rhein und löste ein extremes Fischsterben aus.
  • 12. September 1982: 39 Reisende aus dem deutschen Schönaich sterben bei einem Carunfall. Ein Zug rammt bei Pfäffikon ZH den Reisecar. Die Barriere war nicht heruntergelassen.
  • Flugzeugunglück von Hochwald: Am 10. April 1973 kommt es bei Hochwald SO zum grössten Flugzeugunglück in der Schweiz. Ein Charterflugzeug prallt nach einem Irrflug in einen Hang. 108 Personen sterben, 37 überleben.
  • Am 12. Juli 1970 sterben beim Absturz einer Seilbahnkabine auf der Bettmeralp im Wallis 12 Personen. Zwei Kinder werden schwer verletzt. Das Zugseil war gerissen.
  • Es ist ein Terroranschlag: Am 21. Februar 1970 explodiert in einer Swissair-Maschine eine Bombe. Das Flugzeug stürzt über Würenlingen AG ab. Die 47 Passagiere an Bord sterben.
  • Eine Eislawine geht am 30. August 1965 im hinteren Saastal im Wallis nieder. Sie prallt auf die Baracken bei der Mattmark-Baustelle. 88 Menschen, darunter 56 Gastarbeiter aus Italien, versterben.
  • Am 4. September 1963 verlieren bei einem Swissair-Absturz über Dürrenäsch AG 74 Passagiere ihr Leben. Die tragische Besonderheit: 43 Personen stammten aus der Gemeinde Humlikon ZH, rund ein Fünftel der damaligen Einwohner. Unter den Opfern war der gesamte Gemeinderat, auch viele Ehepaare aus der Ortschaft. Mehrere Dutzend Kinder wurden zu Waisen. 

  • Am 1. April 1944 werfen amerikanische Soldaten über Schaffhausen Bomben ab. 40 Personen sterben.
  • Der Bergsturz von Goldau SZ gilt als die grösste Naturkatastrophe der Schweiz nach dem Erdbeben von Basel 1356. Am 2. September 1806 rauschten 40 Millionen Kubikmeter Gestein vom Rossberg nieder und zerstörten mehrere Dörfer. Am Lauerzersee entstand eine meterhohe Flutwelle. 457 Menschen starben.
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