Wohl auch ausländische Touristen betroffen – PK ist beendet
Die Behördenvertreter erwarten, dass sich im beliebten Wintersportort Crans-Montana auch ausländische Gäste unter den Toten und Verletzten befinden könnten. Sie warnen vor Spekulationen über die Ursache des Brandes – aus Respekt vor den Angehörigen der Opfer. Dann wird die Pressekonferenz geschlossen.
Keine genaueren Zahlen zu Toten
Eine genaue Zahl der bisherigen Todesopfer wird vorerst nicht bekannt gegeben. Auch über die Identität der Opfer wird vorerst nichts gesagt. «Dafür sei es zu früh», so die Behörden.
Brandursache unklar
Die Walliser Generalstaatsanwältin erklärt, dass es noch früh sei, um Genaueres über die Brandursache zu sagen. Eine Explosion habe es aber primär nicht gegeben.
Rund 100 Verletzte, viele davon schwer
Staatsratspräsident Mathias Reynard spricht von rund 100 Verletzten, die zum grossen Teil schwer verletzt seien, und nun in verschiedene Spitäler gebracht worden seien. Die Kapazitäten im Wallis seien ausgelastet. Verschiedene Patienten seien auch in ausserkantonale Krankenhäuser gebracht worden, speziell in Universitätskliniken.
10 Helikopter im Einsatz
Die Tragödie hat die Einsatzkräfte gefordert, 10 Helikopter standen im Einsatz, 150 Einsatzkräfte wurden aufgeboten. Das Walliser Spital arbeitet bei der Versorgung der Verletzten mit anderen Spitälern im ganzen Land zusammen. Die Behörden bitten darum, dass die Bevölkerung sich heute zurückhaltend verhält, damit die Kapazitäten der Spitäler nicht zusätzlich belastet werden.
Ermittlungen laufen
Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud erklärt, dass die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen wurden. Die Walliser Behörden werden dabei vom forensischen Institut Zürich unterstützt. Es geht dabei auch um die Identifizierung der Toten.
Tragödie fordert mehrere Dutzend Tote
Der Walliser Polizeikommandant Frédéric Gisler spricht von mehreren Dutzenden Toten und Dutzenden weiteren Verletzten.
Schock sitzt tief
Staatsratspräsident Mathias Reynard spricht von einer grossen Tragödie, an einem Abend des Feierns. «Wir sind in Gedanken bei den Opfern und den Angehörigen», so Reynard.
Beginn der Pressekonferenz verzögert sich
Die Veranstaltung zum Grossbrand von Crans-Montana verzögert sich. Bisher haben die Sprecher ihre Plätze nicht eingenommen. Wann die Pressekonferenz beginnt, ist derzeit nicht bekannt.
Grosse Tragödie: Gleich zwei Regierungsräte nehmen an Pressekonferenz teil
Die Pressekonferenz startet um 10 Uhr. Es sind dabei vier Sprecher angekündigt: Der Walliser Staatsratspräsident Mathias Reynard tritt auf. Als zweiter Vertreter der Walliser Regierung wird Stéphane Ganzer sprechen, der Vorsteher des Departements für Sicherheit. Daneben werden sich die Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud und der Kommandant der Kantonspolizei Wallis, Frédéric Gisler, zur Tragödie von Crans-Montana äussern.