Rüüdige Samschtig
Zwei Polizisten bei Personenkontrolle in Luzern verletzt

Ein 27-Jähriger Mann widersetzte sich am Samstag seiner Festnahme mithilfe von Fasnächtlern. Die Beamten mussten im Spital behandelt werden – Zeugen werden gesucht.
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Ein 27-Jähriger Mann widersetzte sich am Samstag in Luzern seiner Festnahme.
Foto: KEYSTONE

Darum gehts

  • Polizisten in Luzern bei Einsatz gegen randalierenden Mann am Samstag verletzt
  • 27-jähriger Marokkaner widersetzte sich Festnahme, Fasnächtler griffen Polizisten an
  • 50'000 Fasnächtler feierten am 14. Februar in Luzern
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

In Luzern sind am Samstagabend ein Polizist und eine Polizistin bei einem Einsatz verletzt worden. Sie waren wegen eines Mannes, der zwei Tage zuvor beim Kultur- und Kongresszentrum Luzern randaliert hatte, zu einem Einsatz herbeigerufen worden.

Bei der Polizei ging die Meldung ein, dass sich ein Mann in einem Restaurant an der Baselstrasse aufhalte, der am Donnerstagabend im Gebiet Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) mehrere Personen belästigt und teilweise bedroht haben soll, wie die Staatsanwaltschaft Luzern am Sonntag mitteilte. Bei der Kontrolle gegen 23.30 Uhr vor Ort widersetzte sich der 27-jährige Mann aus Marokko massiv der Festnahme.

Polizei sucht Zeugen

Mehrere anwesende Fasnächtler mischten sich ein und griffen die Einsatzkräfte tätlich an, wie die Staatsanwaltschaft schrieb. Dabei zogen sich eine Polizistin und ein Polizist Verletzungen zu und mussten im Spital behandelt werden. Die Polizistin ist aufgrund ihrer Verletzungen vorläufig arbeitsunfähig. Der 27-Jährige sowie zwei weitere, beteiligte Personen wurden vor Ort festgenommen. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.

Laut Mitteilung hielten sich am Rüüdige Samschtig tagsüber rund 50'000 Fasnächtler in der Stadt Luzern auf. Im Vorjahr wurden etwa 60'000 Personen gezählt. Bis 22 Uhr befanden sich noch rund 35'000 Fasnachtstreibende in der Stadt (Vorjahr circa 45'000 Personen). Beim Metzgerrainle sei vorübergehend das Einbahnsystem aktiviert worden. Insgesamt verliefen der Samstag sowie die Nacht auf Sonntag weitgehend friedlich, wie es weiter hiess.

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