Prognose fürs Wochenende macht Hoffnung
Jetzt soll doch noch der Schnee kommen

Bisher gabs im Flachland keine weisse Pracht – das soll sich nun aber ändern. In der Nacht auf Samstag erwarten Meteorologen in vielen Teilen der Schweiz Schneefall.
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Endlich Schnee im Flachland? Die Prognose fürs Wochenende macht Hoffnung.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Schneefall wird in der Nacht auf Samstag am Alpennordhang erwartet
  • Dezember 2025 war 1,7 Grad wärmer als der Durchschnitt
  • 77 Prozent weniger Niederschlag im Dezember, 12 Prozent mehr Sonnenstunden
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Die Temperaturen würden stimmen, nur der Schnee fehlt – und das eigentlich seit Winterbeginn. Selbst an Weihnachten war es kalt, die Hoffnung auf ein weisses Fest war gross. Genauso gross war dann auch die Enttäuschung, als der Schneefall bis auf einige Flöckchen ausblieb.

Nun soll sich das aber endlich ändern! Am Freitagabend und speziell in der Nacht auf Samstag kann es am Alpennordhang zu Schneefall kommen. Dies dank dicken Wolken, die aufziehen und sich bis zum Tagesanbruch halten sollen. Man kann also auch im Flachland auf ein weisses Erwachen hoffen.

Dezember war zu warm und zu sonnig

Wie Meteo News schreibt, können auch die Restwolken am Samstagmorgen noch für einige Flocken sorgen – tagsüber solls dann aber freundlicher werden. Die Temperaturen bewegen sich in den meisten Teilen des Landes in einem Bereich zwischen minus fünf und plus drei Grad. Im Süden wird es dank Nordföhn bei acht Grad mild.

Am Sonntag soll dann lokal Nebel folgen, ansonsten darf man sich bei eisigen Temperaturen, die nicht über die Nullgradgrenze klettern, über viel Sonnenschein freuen.

Die tiefen Werte auf dem Thermometer dürften auch zum Wochenbeginn dann noch anhalten. Dies, obwohl der Dezember laut Meteo News rund 1,7 Grad zu warm war. Damit zählt er knapp zu den zehn wärmsten Dezembern, die die Schweiz jemals gehabt haben.

Auch ein Niederschlagsdefizit prägte den letzten Monat des Jahres – es regnete, schneite oder hagelte rund 77 Prozent zu wenig. Dafür gabs genug Sonne. Dank den vielen Sonnenstunden zum Jahresabschluss – die sich jedoch hauptsächlich auf die höheren Höhenlagen konzentriert hatten – konnte ein Überschuss von 12 Prozent vermerkt werden.

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