Eine Person weiter vermisst
Vermisster Stand-up-Paddler tot aus Walensee geborgen

Zwei Stand-up-Paddler wurden auf dem Walensee vermisst. Am Donnerstag wurden fünf Paddler von einem Sturm überrascht und kenterten. Eine der vermissten Personen wurde nun tot geborgen.
Einer der vermissten Stand-up-Paddler auf dem Walensee wurde nun tot geborgen.
Foto: Kantonspolizei Glarus
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Seit Donnerstagabend wurden zwei Stand-up-Paddler auf dem Walensee vermisst. Um 18.55 Uhr hatte die Kantonspolizei Glarus die Meldung erhalten, dass mehrere Personen auf dem Walensee mit Stand-up-Paddle-Boards (SUP) unterwegs waren und von einem plötzlich aufkommenden Sturm beziehungsweise starkem Wind überrascht wurden.

Gemäss aktuellem Ermittlungsstand gingen die insgesamt fünf Personen am Donnerstag, gegen 15.30 Uhr, mit drei Stand-up-Paddle-Boards beim Gäsi (Gemeinde Glarus Nord) auf den Walensee. Die Gruppe paddelte gemeinsam in Richtung Seemitte, um sich dort aufzuhalten. Als plötzlich starker Wind aufkam, gerieten die fünf Personen in Seenot. Die drei Stand-up-Paddle-Boards wurden durch den starken Wind und den Wellengang auseinandergetrieben.

Drei Personen konnten lebend gerettet werden

Zwei Personen, von denen eine eine Schwimmweste trug, konnten sich mit ihrem SUP selbständig ans Ufer retten. Eine weitere Person, ebenfalls mit Schwimmweste, wurde durch die Seerettung aus dem Wasser gerettet.

Bei den bis zum aktuellen Zeitpunkt vermissten Personen handelt es sich um zwei 32-jährige Männer ungarischer Nationalität. Beide trugen keine Schwimmwesten und konnten nach bisherigen Erkenntnissen nicht gut schwimmen.

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Einer der Vermissten nach Suchaktion tot geborgen

Nun haben die Suchmassnahmen, welche durch die Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und die Seerettung durchgeführt werden, zum Auffinden einer der vermissten Personen beigetragen. Diese konnte in einer Wassertiefe von rund 100 Metern leblos geborgen werden. Die formelle Identifikation steht noch aus. 

Aufgrund der grossen Wassertiefe sowie des weitläufigen Suchgebiets gestaltet sich die Suche nach der weiterhin vermissten Person besonders anspruchsvoll. Die Einsatzkräfte beurteilen die Lage laufend und passen das Vorgehen den aktuellen Bedingungen an. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, wird die Kantonspolizei Glarus erneut informieren.

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