Neue Betrugsmasche
Kriminelle täuschen mit Fake-Webseiten SBB-Kunden

Kriminelle locken SBB-Kunden in die Falle. Durch täuschend echte Fake-Websites sollen sensible Daten gestohlen werden. Die Polizei warnt vor der gefährlichen Betrugsmasche.
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Mit solchen Seiten treiben Betrüger ihr Unwesen.
Foto: Screenshot Cybercrimepolice.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • SBB-Kunden werden durch gefälschte Webseiten und günstige Ticketangebote betrogen
  • Kriminelle stehlen sensible Daten wie Kreditkartennummern und Twint-Informationen
  • Offizielle SBB-Seite direkt eingeben und Links aus Nachrichten meiden
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Janine EnderliRedaktorin News

Eine perfide Abzocke zielt auf SBB-Kunden. Kriminelle kopieren die Website der SBB bis ins Detail und locken ahnungslose Nutzer so in eine Falle. Vor dieser neuen Betrugsmasche warnt derzeit Cybercrimepolice.ch. Das Ziel der Betrüger: Die Daten ihrer Opfer abgreifen. 

Die gefälschten Seiten (Phishing) wirken täuschend und die URL weicht nur minimal vom Original ab, das Design ist nahezu identisch. Auf den Seiten werden vermeintliche SBB-Billetts zu unschlagbar günstigen Preisen angeboten.

Sensible Daten im Visier

Fahrzeiten, Strecken und Gleise wirken echt – so entsteht der Eindruck, dass es sich um ein offizielles Angebot handelt. Reisende können auch zwischen erster und zweiter Klasse wählen, bevor sie auf eine gefälschte Zahlungsseite umgeleitet werden.

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Dort fordern die Kriminellen sensible Daten wie Kreditkartennummer, Ablaufdatum, Sicherheitscode oder Twint-Informationen an. Diese nutzen sie für illegale Abbuchungen und weitere Betrügereien.

Die SBB erklären auf Anfrage, dass sie die Situation intensiv beobachten und das Vorkommen neuer Phishing-Seiten umgehend dem Bundesamt für Cybersicherheit melden. «Dieses Vorgehen empfehlen wir auch potenziell betroffenen Kundinnen und Kunden.» Kunden würden ebenfalls regelmässig und auf verschiedenen Kanälen über neue Gefahren informiert. Intern baue man die Sicherheit stets aus. «Die SBB entwickelt die Sicherheitsmassnahmen für Login- und Zahlungsprozesse laufend weiter und sensibilisiert Kundinnen und Kunden regelmässig für Cyberrisiken», erklärt Mediensprecher Reto Schärli gegenüber Blick. 

Das musst du tun

  • Gib die offizielle Internetadresse nach Möglichkeit direkt in die Adresszeile deines Browsers ein oder nutze die offizielle SBB-App. Ruf die Website nicht über die Ergebnisse einer Google-Suche auf.
  • Prüfe bei jedem Besuch und bei jedem Seitenwechsel die vollständige Internetadresse, insbesondere während Bezahlvorgängen.
  • Folge niemals Links aus E-Mails, SMS oder anderen Nachrichten bzw. Websites, da diese manipuliert oder optisch verändert sein können.
  • Gib im Zweifelsfall keine persönlichen Daten oder Zahlungsinformationen preis.
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