Leserreporter amüsiert sich über «Schwertransport»
Kantonspolizei Solothurn zieht Waadtländer (27) mit Sofa aus dem Dach aus dem Verkehr

Ein junger Mann fuhr am Freitag mit einem kaum gesicherten Sofa auf seinem Autodach durch den Kanton Solothurn. Die Polizei griff ein. Der Waadtländer muss mit einer saftigen Busse rechnen.
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Die Polizei zog den Renault aus dem Verkehr.
Foto: Leserreporter

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Waadtländer transportiert Sofa auf Autodach, Polizei stoppt ihn in Biberist SO
  • Nur ein Spanngurt für zweiteilige Couch auf Autobahn A1 verwendet
  • 27-Jähriger muss mit Anzeige und empfindlicher Busse rechnen
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Marian NadlerRedaktor News

Ein grosses Sofa auf dem Dach? Das wird schon niemandem auffallen. Das dachte sich wohl ein Waadtländer (27), als er am Freitag ein Möbelstück auf dem Dach seines Autos festzurrte. Für die Aktion muss sich der Lenker des knallroten Renault Mégane nicht nur von einem Leserreporter Spott anhören – sondern auch tief in die Tasche greifen.

«Ein Schwertransport macht bei Solothurn Pause», mit diesen Worten meldete sich der Leserreporter am Freitagmittag bei Blick. Dazu sendete er gegen 13.30 Uhr zwei Bilder des Renaults auf dem Parkplatz des Aldi in Biberist SO. Der Tipp des Lesers für den jungen Mann: «Mindestens zwei Spanngurte hätte ich genommen.» Der Westschweizer hatte sich mit einem einzigen Spanngurt für die zweiteilige Couch begnügt. «Dä arm Cheib. Ich nehme an das gibt eine Verzeigung.»

«Er muss mit einer empfindlichen Busse rechnen»

Die Kantonspolizei Solothurn hat auch Anfrage weitere Informationen zu der Möbel-Aktion parat. Wie sich herausstellt, war der Waadtländer mit seinem Sofa zuvor auf der Autobahn A1 zwischen Niederbipp und Wangen an der Aare in Fahrtrichtung Bern unterwegs. Aufmerksame Personen meldeten dies der Kantonspolizei. 

Im Raum Zuchwil bezog daraufhin eine Patrouille Stellung, sichtete das beschriebene Auto und leitete es von der Autobahn. «Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit wurde dem 27-jährigen Fahrzeuglenker die Weiterfahrt untersagt», teilt Mediensprecher Bruno Gribi mit. «Er wird wegen ungenügender Ladungssicherung zur Anzeige gebracht und muss mit einer empfindlichen Busse rechnen.»

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