Darum gehts
- In Dietwil AG sahen Kinder ein Känguru am Waldrand hoppeln
- Besitzer des Tieres bisher unbekannt trotz Nachforschungen bei Zoos und Bauern
- Kantonspolizei Aargau kontaktierte bereits mehrere Halter, bisher ohne Erfolg
Die Kinder eines Ferienlagers in Dietwil AG staunten nicht schlecht, als am Donnerstagmittag plötzlich ein flinkes, graues Tier mit einem langen Schwanz am Waldrand vorbeihüpfte. «Wir waren sehr verblüfft und trauten unseren Augen nicht», schilderte ein Lagerleiter. «Zuerst dachten wir, es wäre ein grosser Hase.»
Ein Hase ist es wohl nicht. Es handelt sich hier wahrscheinlich entweder um ein Känguru oder ein Wallaby, die kleinere Variante. Die Kinder im Lager hätten sich riesig über den tierischen Besuch gefreut. «Es war ein grosses Highlight», meinte der Leiter.
Besitzer unbekannt
Die Teilnehmenden des Ferienlagers informierten sofort die Kantonspolizei Aargau. Sprecher Dominic Zimmerli bestätigt auf Anfrage von Blick, Kenntnis von der kuriosen Sichtung zu haben. «Es wurden nach der Meldung mehrere potenzielle Besitzer des Kängurus telefonisch kontaktiert», meint er.
Unter anderem wurden einige Bauern und ein Zoo in der Region angefragt. «Aber niemand hatte ein vermisstes Tier zu beklagen.» Woher das mysteriöse Känguru also tatsächlich kommt, ist noch ein Rätsel.
Der Vorfall erinnert an eine Geschichte aus Berlin vom Herbst 2025. Über mehrere Tage hatten Anwohnerinnen und Anwohner an verschiedenen Orten im Bezirk Spandau ein kleines Wallaby gesehen. Darüber schrieb unter anderem der «Tagesspiegel». Mitarbeiter einer Gartenbaufirma entdeckten das geflüchtete Tier schliesslich unter einer Hecke, wo es Experten des zuständigen Veterinäramtes einfangen konnten. Später stellte sich heraus: Das Wallaby gehört dem Verleger und «Spiegel»-Erben Jakob Augstein.
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