«Ich kam hoch und sah die Flammen unter dem Dach»
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Richard M. (79) löst Feuer aus:«Ich kam hoch und sah die Flammen unter dem Dach»

Nach dem Abbrennen von Unkraut fängt das Haus von Richard M. (79) in Jonen AG Feuer
«Ich habe plötzlich einen Knall gehört»

Ein Funke genügte: In Jonen AG setzte ein 79-Jähriger beim Unkrautbrennen versehentlich sein Haus in Brand. Die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern. Doch der Rentner kann vorerst nicht mehr in seinem Zuhause schlafen, wie er Blick erzählt.
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Richard M. auf seiner Hochterrasse, auf der er Unkraut abbrannte und damit versehentlich ein Feuer auslöste.
Foto: Ralph Donghi

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rentner verursacht Brand in Jonen AG beim Abbrennen von Unkraut mit Gasbrenner
  • Feuer greift auf Dach über, Feuerwehr verhindert Schäden an Nachbargebäuden
  • Alle evakuierten Nachbarn zurück, Höhe des Schadens noch unbekannt
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Ralph DonghiReporter News

Es ist schon wieder passiert: Ein Rentner hat Unkraut abgebrannt – und damit nachträglich ungewollt für ein Feuerinferno gesorgt! Diesmal in der Gemeinde Jonen AG.

«Ja, mir ist es leider passiert», sagt Richard M.* (79), als Blick ihn am Dienstagmorgen besucht. Nicht einmal 24 Stunden ist es her, als er in seinem Einfamilienhaus noch ganz normal leben konnte. «Im Moment muss ich wegen des Schadens, vor allem aber wegen des Gestankes, jedoch auswärts schlafen», sagt Richard M.

Der Morgen startete gemütlich

Dabei hatte der Montagmorgen für den Rentner gemütlich begonnen. Auf der Hochterrasse brennt Richard M. mit einem Gasbrenner Unkraut ab. «Es ging alles gut», erinnert er sich. Weil er die Gefahr von solchen Einsätzen gut kennt, bleibt er gar noch ein wenig auf der Hochterrasse. «Ich habe geschaut, ob alles in Ordnung ist und nichts brennt.»

Dann geht Richard M. runter, stellt die Gasflasche, den zugehörigen Schlauch und die Lanze zurück in die Garage. Er trinkt etwas in der Küche und geht auf den Sitzplatz im Parterre, um etwas zu lesen. «Nicht sofort, aber nach einer gewissen Zeit», sagt er, «habe ich plötzlich einen Knall gehört». Er sei hinauf auf die Terrasse gerannt. Der Anblick ist für ihn ein Schock: «Die Kunststoffbox, in der Gartenmöbel waren, stand in Vollbrand und das Feuer hatte schon aufs Dach übergegriffen!»

Spritzkanne diesmal nicht dabei

Richard M. spricht rückblickend von einer Giesskanne, die er jeweils dabei hat, wenn er im Garten unten Unkraut abbrennt und die er dann einsetzen könnte. Aber: «Hier oben hatte ich leider keine Spritzkanne dabei», sagt er. Er hat keine Chance und kann kurz nach 11.30 Uhr nur noch die Polizei, respektive die Feuerwehr, alarmieren – und sich in Sicherheit bringen.

Die Feuerwehr ist rasch da, kann das Feuer in kurzer Zeit löschen und ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindern. Vorsorglich werden zudem alle Nachbarn evakuiert.

«Es tut weh, wenn so ein Schaden entsteht»

Ausser Richard M. sind inzwischen alle wieder daheim. «Ich muss jetzt mal schauen, was die Experten sagen, wann ich wieder hier schlafen kann», sagt er. Seine Gefühle seien im Moment nicht gut. «Wenn so etwas passiert, ist es natürlich mühsam.» Er wohne schon seit 1988 in seinem Haus. Und: «Es tut weh, wenn so ein Schaden entsteht.» Wie hoch dieser ist, weiss er noch nicht.

Richard M. glaubt aber inzwischen zu wissen, warum es gebrannt hat. «Es muss etwas damit zu tun gehabt haben, dass es irgendeinen Funken gespritzt hat, und dieser sich dann weiter entflammt hat», sagt er. Er habe natürlich «auch schon gehört, dass solche Dinge passieren», räumt er ein. «Ich weiss es, man muss aufpassen. Doch ich habe wirklich kein Feuer auf der Hochterrasse gesehen.» Letztlich sei er «einfach nur froh», dass weder er noch sonst jemand verletzt worden sei.

* Name bekannt 

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