Grosseinsatz in Jonen AG
Senior zündet beim Unkrautvernichten Haus an

Schock am Montagmittag in Jonen: Ein Senior wollte auf der Terrasse nur schnell das Unkraut vernichten. Kurz darauf stand das Dach seines Einfamilienhauses in Flammen.
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Beim Unkrautvernichten fing das Haus plötzlich Feuer.
Foto: KAPO AG

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In Jonen geriet ein Haus nach Unkrautvernichtung mit Gasbrenner in Brand
  • Feuerwehr verhinderte Flammenausbreitung, Bewohner evakuiert, niemand verletzt
  • Beträchtlicher Sachschaden, Polizei ermittelt Brandursache seit 25. Mai 2026
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Johannes HilligRedaktor News

Es ist kurz nach 11.30 Uhr an der Gruebstrasse in Jonen AG, als das alltägliche Gärtnern in einer Katastrophe endet. Ein 79-jähriger Bewohner greift zum Gasbrenner, um die unschönen Halme auf seiner Terrasse wegzubrennen. 

Der Senior legt das Gerät weg und geht zurück ins Haus. Doch kurz darauf der Schock: Ein lauter Knall erschüttert das Gebäude! Als der Rentner nachsieht, dringen bereits dichte Rauchschwaden und Flammen aus dem Innern des Hauses.

Ein Augenzeuge sieht den pechschwarzen Rauch, der aus dem Dach schiesst, und schlägt sofort Alarm. Die Feuerwehren aus Muri und Oberlunkhofen-Jonen rücken mit einem Grossaufgebot an.

Beträchtlicher Sachschaden entstanden

Aus Sicherheitsgründen werden auch die Nachbarhäuser evakuiert. Die Feuerwehrleute löschen derweil die Flammen und verhindern, dass das Feuer auf die angrenzenden Gebäude übergreift.

Der 79-Jährige konnte sich selbst rechtzeitig in Sicherheit bringen. Niemand wurde verletzt.

Am Einfamilienhaus entstand allerdings beträchtlicher Sachschaden, das Gebäude ist schwer gezeichnet. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Ursache des fatalen Brandes zu klären.

Senior fackelt mit Unkrautbrenner Hecke und Auto ab

Schon im März kam es zu einem ähnlichen Vorfall im Aargau. Ein 79-jähriger Mann wollte mit einem Brenngerät Unkraut in seinem Garten in Endingen vernichten. Dabei kam der Senior der angrenzenden Thuja-Hecke jedoch zu nahe. Aufgrund der trockenen Verhältnisse fing die Hecke blitzartig Feuer, schrieb die Kantonspolizei Aargau damals in einer Medienmitteilung. Die Flammen breiteten sich rasch aus. Während die Thuja-Hecke auf rund der Hälfte ihrer Länge niederbrannte, wurde das daneben parkierte Auto vollständig zerstört.

In ihrer Medienmitteilung vom März warnte die Kantonspolizei vor dem Umgang mit solchen thermischen Geräten, die im Handel erhältlich sind. Deren Einsatz führe immer wieder zu Bränden. Beim Umgang mit solchen Geräten brauche es besondere Vorsicht, mahnte die Polizei. Brennbare Gegenstände sollten nach Möglichkeit vollständig aus dem unmittelbaren Arbeitsbereich entfernt werden. Zudem riet die Kantonspolizei dazu, stets einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Gebäuden, Zäunen und anderen brennbaren Materialien einzuhalten.

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