Baby unter den Opfern
Frau (37) geht in Suhr AG auf Familienangehörige los – vier Verletzte

In Suhr AG hat eine Frau am Mittwochmorgen ihre Familie mit einem Messer angegriffen. Vier Personen, darunter ein Kleinkind, wurden schwer verletzt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln die Hintergründe. Blick hat mit Personen aus dem Umfeld der Familie gesprochen.
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Hinter dieser Tür kam es zur Messer-Tat.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bluttat in Suhr AG: Frau (37) verletzt Familienangehörige mit Messer
  • Vier Verletzte, darunter ein schwer verletztes Kleinkind, Rettungskräfte im Einsatz
  • Kind per Helikopter ins Spital geflogen, Ermittlungen laufen
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Bluttat in Suhr AG: Bei der Notrufzentrale ging am Mittwochmorgen, kurz vor sechs Uhr, eine unklare Meldung über verletzte Personen ein. «Polizei und Rettungsdienst fanden an der fraglichen Privatadresse in Suhr drei verletzte Erwachsene sowie ein verletztes Kleinkind vor», teilt Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, auf Blick-Anfrage mit. 

«Während ein Rettungshelikopter das Kind ins Spital flog, brachten Ambulanzen die erwachsenen Personen ins Spital», berichtet Graser weiter. Das Kind sowie zwei der erwachsenen Personen wurden schwer verletzt, die dritte mittelschwer.

Messerangreiferin verletzte sich selbst

Eine Frau (37) soll in einem psychischen Ausnahmezustand mit einem Messer auf eines ihrer Kinder sowie auf Familienangehörige losgegangen sein. «Danach dürfte sie auch sich selbst verletzt haben», ergänzt der Kapo-Sprecher.

Blick ist am Mittwochabend vor Ort. Die Tatortwohnung in Suhr AG ist versiegelt. Am Boden vor der Eingangstüre hat es Blutspuren.

Laut Recherchen von Blick, hat eine Mutter ihren 5 Monate alten Sohn verletzt - und sich selber. Ihre Eltern, die in der unmittelbaren Nähe in einer eigenen Wohnung wohnen, sollen eingegriffen haben und dabei selber verletzt worden sein. Der Mann der Mutter, die dies getan hat, soll bereits bei der Arbeit gewesen sein. «Wir stehen unter Schock. Es ist ganz schlimm, was hier passiert ist», heisst es aus dem Umfeld der Familie. «Details wissen wir selber noch nicht.» Der Vater des kleinen Buben sei bei ihm im Spital und es sei auch von den Erwachsenen «zum Glück» niemand mehr in Lebensgefahr. Nach Informationen von Blick haben alle Beteiligten Migrationshintergrund.

Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

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