«Ich bin davon überzeugt, dass sie noch lebt»
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Chiara vermisst Hündli Lilly:«Ich bin davon überzeugt, dass sie noch lebt»

Aargauerin Chiara Miggiano (27) vermisst ihr geliebtes Hündchen – und hat einen schrecklichen Verdacht
«Ich würde spüren, wenn sie nicht mehr da wäre»

Tiere sind für viele Menschen wie eigene Kinder. So auch für Chiara Miggiano (27). Sie sorgte zehn Jahre für die kleine Lilly (13). Doch jetzt ist das Yorkshire-Terrier-Hündli verschwunden. Alle Suchmassnahmen blieben erfolglos. Jetzt winkt eine Belohnung.
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Chiara Miggiano (27) vermisst seit dem 20. Juni 2026 ihr geliebtes Hündchen Lilly (13).
Foto: Ralph Donghi

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Yorkshire-Terrier Lilly (13) ist seit dem 20. Juni vermisst
  • Die Besitzerin vermutet Diebstahl, setzt 3000 Franken Finderlohn aus
  • Suche mit Spürhunden, Wärmedrohnen und Flyern blieb bisher erfolglos
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Ralph DonghiReporter News

Das Hundekörbchen ist leer, Chiara Miggiano (27) aus Bünzen AG am Boden zerstört. «Ich vermisse meine Lilly», sagt die Marketingfrau traurig zu Blick. Seit dem 20. Juni ist das kleine Yorkshire-Terrier-Hündchen (13) verschwunden. Spurlos. Miggianos verzweifelter Aufruf: «Wer sie mir bringt, bekommt 3000 Franken!»

Passiert sei es am 20. Juni, im Garten bei einem Freund in Boswil AG. «Wir hatten grilliert», erzählt Chiara Miggiano. «Dann war sie plötzlich aus dem Garten verschwunden.» Lilly sei maximal zehn Minuten nicht bei ihnen gewesen, «dann haben wir uns direkt auf die Suche gemacht».

Alles abgesucht, aber vergebens

Miggiano sagt, sie hätten sofort die umliegenden Felder abgesucht. Alle Nachbarn gefragt, ob jemand Lilly gesehen habe. «Aber leider hat sie niemand entdeckt.» Auch Wärmedrohnen und Spürhunde seien zum Einsatz gekommen. Zudem hätten sie viele Flyer verteilt und im ganzen Dorf bei den Menschen nachgefragt. Auch die Polizei sei informiert worden. «Alles vergebens.»

Da die 27-Jährige und ihre Freunde «alles grossflächig und sehr genau» abgesucht haben, haben sie inzwischen einen bösen Verdacht: «Wir gehen mittlerweile von einem Diebstahl aus. Weil alles andere ist keine Option mehr.»

«Sie würde niemals einfach so weglaufen»

Ihr Hündli sei «mega herzig» und zutraulich und mit seinen 13 Jahren schon eine ältere Hündin. «Sie ist familiär und würde niemals einfach so von sich aus weglaufen.»

Miggiano sagt, dass in ihrer Region schon andere Hunde und auch Katzen verschwunden seien. Sie hätten Lilly zudem auf der Schweizerischen Tier-Meldezentrale STMZ gemeldet und erst gerade eine Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei aufgegeben. «Wegen Diebstahl», sagt Miggiano. «Natürlich sind wir auch auf den Social-Media-Kanälen gut vertreten.»

Lilly, die gechippt sei und «leider kein GPS-Halsband trägt», so Miggiano, sei eine verspielte kleine Maus. Sie habe, weil sie keine Zähne mehr habe, immer ihre Zunge draussen und einen «mega herzigen Gang». Sie gehöre auch ihrem Ex-Freund Raphael Andenmatten (30) aus Rottenschwil AG, der kurzerhand auch mit aufs Blick-Foto kommt und sich ebenfalls sehr betroffen zeigt.

Finderlohn von 3000 Franken

Das Bauchgefühl von Chiara Miggiano sagt: «Lilly lebt noch. Ich würde spüren, wenn sie nicht mehr da wäre.» Sie hätten «wirklich eine starke Verbindung» zueinander. Und: «Wenn sie bei einem Unfall getötet worden wäre, hätte man sie sicher gefunden.» Sie hätten auch die Kadaverstelle besucht. Ebenfalls vergebens.

«Ich will Lilly finden», sagt Chiara Miggiano. «Wer sie mir bringt, bekommt einen Finderlohn.» Sie würde das Geld direkt zahlen, wenn jemand mit ihr um die Ecke kommen würde. «Wir wären so dankbar, wenn sie jemand gesehen hat.» Und wenn sie jemand aufgenommen hat und sich nicht traut, sie zurückzubringen: «Wir sind nicht wütend. Lilly soll einfach wieder zu Hause sein. Ich will wieder mit ihr einkaufen und an den See gehen. Und mit ihr ihre letzten Lebensjahre verbringen können.»

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