Saharastaub zieht am Wochenende zu uns
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Halb Europa betroffen:Saharastaub zieht am Wochenende zu uns

Geniesst die Frühlingssonne
Am Wochenende kommt der Blutregen – und nicht nur das

Während wir die ganze Woche von blauem Himmel und Sonne verwöhnt werden, braut sich über Spanien gerade etwas zusammen. Es wird nass und blutrot.
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Der Saharastaub wird von einer Südwestströmung über Frankreich in die Schweiz getragen.
Foto: Screenshot WeatherChannel

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Strahlender Frühlingstag mit bis zu 23 Grad heute in der Schweiz
  • Am Wochenende Temperatursturz auf 10 Grad und möglicher Blutregen
  • Saharastaub-Konzentration am Samstagabend im französischen Jura am höchsten
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

So wünschen wir uns den Frühling! Bis auf wenige Wolken im Osten zeigt sich am Donnerstag ein strahlender Himmel in Kombination mit hohen Temperaturen bis zu 23 Grad. Es lohnt sich, das nochmals auszunutzen, denn am Wochenende kommt der Blutregen.

Der Freitag wird zwar nass. Rötlich sind die Tropfen aber noch nicht. «In der Nacht auf morgen ziehen Wolken auf», sagt Michael Eichmann von Meteo News zu Blick. 

Der Freitag zeigt sich in der Deutschschweiz bewölkt und teils regnerisch. Auch liegen die Temperaturen etwas tiefer als zuletzt, zwischen 13 Grad in St. Gallen und 17 Grad in Bern. 

Horizont wird leicht getrübt

Während der Samstag sich mit Ausnahme von etwas Frühnebel tagsüber mit 23 Grad nochmals von seiner besten Seite zeigt, ist gegen Abend hin etwas im Anflug. «Der Saharastaub wird von der Südwestströmung, von den iberischen Halbinseln her, Richtung Norden getragen», so Eichmann. 

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Es sei möglich, dass man am Samstagabend eine leichte Trübung des Horizonts feststellen kann. «Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es nicht zu bewölkt ist.» Laut Eichmann werde die höchste Staubkonzentration im französischen Jura erwartet. 

«Temperatursturz auf 10 Grad»

Der berühmte Eigensinn des Aprils macht sich dann in der Nacht von Samstag auf Sonntag bemerkbar. Eichmann spricht von einem «Temperatursturz auf 10 Grad», hinzu kämen immer mehr Wolken im Verlaufe des Tages. Der Sonntag geht dann mit Ausnahme des Ostens bewölkt über die Bühne.

Sobald es zu regnen beginnt, wird der Saharastaub aus der Luft ausgewaschen. Das bedeutet: Blutregen! Ob der Blutregen orange gefärbt ist und Flecken auf Autos hinterlassen wird, ist noch unklar. Wetter-Experte Eichmann zu Blick: «Je stärker es regnet, desto weniger kann man die Pigmentierung feststellen.»

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