So wird das Wetter in den kommenden Tagen
2:36
Das Wetter der nächsten Tagen:Trübere Sicht wegen Saharastaub

Allergiker aufgepasst
Warnung wegen Saharastaub! Grenzwerte überschritten

Die Zentralschweizer Regierungskonferenz warnt aktuell in zwei Orten in der Zentralschweiz vor erhöhten Mengen an Saharastaub in der Luft. Die Belastung überschreitet an zwei Messstandorten den gesetzlichen Tagesmittelgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter.
Kommentieren
1/5
Die Zentralschweizer Regierungskonferenz warnt in einer Luft-Eilmeldung vor erhöhter Feinstaub-Belastung durch Saharastaub. Im Bild: der Vierwaldstättersee am Freitag.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In der Zentralschweiz überschreiten Feinstaub-Werte aufgrund von Saharastaub Grenzwerte
  • In Altdorf UR und Kaiserstuhl OW über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter
  • Grenzwert maximal dreimal jährlich erlaubt, Regierung empfiehlt Vorsichtsmassnahmen
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Sandra_Marschner_Praktikantin News_Ringier Blick_1-Bearbeitet.jpg
Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

In der Zentralschweiz sind die Feinstaub-Werte aktuell stark erhöht. In einer Luft-Eilmeldung warnt die Zentralschweizer Regierungskonferenz an zwei Messstandorten vor erhöhter Feinstaub-Belastung aufgrund des Saharastaubs. Das trockene Wetter befeuere die Luftbelastung durch den Saharastaub, heisst es weiter in der Mitteilung. 

Bereits seit Donnerstagnachmittag sei die Feinstaub-Belastung stetig angestiegen. Luftmessungen in der Zentralschweiz liefern nun ein beunruhigendes Bild: In Altdorf UR und Kaiserstuhl OW wird aktuell an zwei Messstandorten der gesetzliche Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten. Dieser Grenzwert darf maximal dreimal pro Jahr überschritten werden. 

Quellen von Feinstaub

«Saharastaub ist die grösste Quelle von Mineralstaub weltweit und gelangt regelmässig über Höhenströmungen aus der Wüste Sahara in die Schweiz», heisst es in der Medienmitteilung. Aktuell zeigt sich der Saharastaub bei uns besonders hartnäckig, denn aufgrund des trockenen Wetters verbleibt der Staub länger in der Luft.

Feinstaub selbst ist ein Gemisch aus kleinsten Staubteilchen. Neben Saharastaub zählen auch Pollen sowie Staub aus Vulkanausbrüchen zu den natürlichen Quellen von Feinstaub. Die Hauptursache für Feinstaub in der Luft liegt jedoch jedoch beim Menschen, durch Abgase und Abrieb im Strassenverkehr, im Luftverkehr und in der Industrie. 

«Durch Abgasfilter in der Automobilindustrie konnte die Feinstaub-Belastung im letzten Jahrzehnt reduziert werden. Vielerorts liegen die Werte aber noch immer nahe den Grenzwerten», betont die Zentralschweizer Regierungskonferenz. 

Harmloser als Feinstaub aus Abgasen

Doch es gibt auch eine Entwarnung: «Saharastaub ist weniger gefährlich als Feinstaub aus dem Strassenverkehr oder aus der Industrie, weil die Partikel grobkörniger sind und somit von der Lunge eher aus der Atemluft gefiltert werden können.» 

Für Asthmatiker und Pollen-Allergiker gilt hingegen: Beschwerden können durch die aktuell hohe Feinstaub-Belastung verstärkt werden. Die Zentralschweizer Regierungskonferenz empfiehlt bei Beschwerden daher auf Aktivitäten im Freien zu verzichten und Fenster geschlossen zu halten.

Weitere Folgen des Saharastaubs: Durch Ablagerungen auf Solarpanels und eine verringerte Sonneneinstrahlung kann die Solarstromproduktion reduziert werden. Zudem kann eine hohe Mineralstaub-Belastung Triebwerke beeinträchtigen und die Flugsicherheit gefährden. Pflanzen hingegen freuen sich über den rötlichen Staub – die enthaltenen Mineralien dienen ihnen als Dünger und liefern wichtige Nährstoffe. 

Hast du ein Bild vom Saharastaub, das du gern zeigen möchtest? Wurde dein Auto von einer Staubschicht überzogen, oder leidest du an der Feinstaub-Belastung? Dann schick uns deinen Beitrag direkt über den Leserreporter-Zugang in der Blick-App (iOS/Android). Oder per Whatsapp auf die Nummer 079 813 8041 oder via Mail an redaktion@blick.ch.  

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen