Ferien-Wahnsinn beginnt – Verkehrsexperten warnen vor Gotthard-Kollaps
So umfährst du den Mega-Stau

Der Ferien-Wahnsinn ist zurück! Ganz Europa drängt im Juli ans Mittelmeer – und der Gotthard wird zum ultimativen Nadelöhr. Blick zeigt dir, an welchen Tagen du garantiert im Stau stehst und wie du clever in den Süden entkommst.
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Immer wieder staut es sich am Gotthard. So wie hier an Ostern dieses Jahres.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Im Juli drohen am Gotthard-Nordportal tägliche Staus bis zu 10 km
  • Reisende sollten Montag bis Donnerstag und zu Randzeiten fahren
  • Rückreise ab 9. August: Stau-Prognose auch am Gotthard-Südportal
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Johannes HilligRedaktor News

Im Juli starten Herr und Frau Schweizer in die Sommerferien. Weil zum Monatsbeginn auch in neun deutschen Bundesländern, in Belgien und in den Niederlanden die schulfreie Zeit beginnt, droht vor dem Gotthard-Nordportal der tägliche Ausnahmezustand, warnt der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse.

Die längsten Blechlawinen werden an allen vier Juli-Wochenenden sowie am ersten August-Wochenende erwartet. Teilweise dürfte sich der Verkehr auf über zehn Kilometern stauen. Ab dem zweiten August-Wochenende ist die grösste Reisewelle in Richtung Süden dann überstanden.

So umfährst du den Mega-Stau

Die meisten Reisenden fahren zwischen Freitag und Montag in Richtung italienische Grenze. Wer stundenlanges Warten vor der Röhre vermeiden will, sollte seine Fahrt ins Tessin auf die Tage zwischen Montag und Donnerstag legen.

Grundsätzlich gilt die eiserne Regel: Fahr am besten ganz früh am Morgen oder spät am Abend los. Bei schönem Wetter musst du auf den Schweizer Strassen ohnehin mit mehr Verkehr rechnen.

Die Rückreise im August

Ab dem 9. August startet der grosse Rückreiseverkehr in Richtung Norden, der bis Ende Monat andauert. Auch am Gotthard-Südportal dürften die Staus dann regelmässig an der Zehn-Kilometer-Marke kratzen.

Die gleichen Tipps gelten auch hier: Wer nervenschonend durch den Tunnel kommen will, reist unter der Woche (Montag bis Donnerstag) und zu den Randzeiten zurück.

Lohnende Alternativen zum Gotthard

Die A13 über den San Bernardino ist die klassische Ausweichroute, besonders für Reisende aus der Ostschweiz und dem Raum Zürich. Aber Vorsicht: Auch hier kann es an Spitzentagen zu Staus kommen.

Wer aus der Westschweiz anreist, weicht am besten auf den Grossen Sankt Bernhard aus. Bei schönem Wetter locken zudem die Alpenpässe als landschaftlich reizvolle Alternativen – allen voran der Gotthard, der Grimsel, der Nufenen oder der Simplon.

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