«Ich dachte, da muss etwas ganz Schlimmes passiert sein»
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Betreiber äussert sich zu Kutschenunfall
«Wir sind alle tief erschüttert»

Bei einem Ausflug einer Reisegruppe kam es am Samstagnachmittag zu einem tödlichen Kutschenunfall im Rosegtal. Jetzt äussert sich erstmals der Betreiber des betroffenen Unternehmens. «Wir sind alle tief erschüttert», heisst es in einem Statement.
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Jetzt äussert sich erstmals der Betreiber des betroffenen Unternehmens zum Kutschenunfall vom Samstag.
Foto: Kantonspolizei Graubünden

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tödlicher Kutschenunfall im Engadin: Frau (†73) stirbt, zwölf verletzt
  • Kutsche prallte gegen Baum nach Abkommen vom Weg
  • Zwei Schwerverletzte, Unfall ereignete sich am Samstag im Kanton Graubünden
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Mattia JutzelerRedaktor News

Was ein schöner Ausflug im Engadin hätte werden sollen, endete für eine Reisegruppe tragisch. Am Samstagnachmittag kam es im Kanton Graubünden zu einem tödlichen Kutschenunfall. Ein Gespann knallte heftig gegen einen Baum, nachdem es vom Weg abgekommen war. Eine Frau (†73) verstarb, zwölf weitere wurden verletzt, zwei davon schwer.

Nun äussert sich zum ersten Mal der Betreiber des Kutschenbetriebs zum Unglück. «Wir möchten den Angehörigen der Verstorbenen und allen Verunfallten unser tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken», sagt Werner Wohlwend von Wohlis Kutschenbetrieb in einem Statement, das «20 Minuten» vorliegt.

«Es ist für uns schwer vorstellbar, welches Leid der Unfall bei den Passagieren und deren Angehörigen verursacht hat und noch immer verursacht. Wir und alle unsere Mitarbeitenden sind tief erschüttert. Unsere Gedanken sind bei der Verstorbenen, den Verletzten und deren Angehörigen», heisst es in dem Statement weiter.

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«Ursachen restlos klären»

Der Kutschenbetrieb werde die Behörden bei ihren Untersuchungen unterstützen, heisst es im Statement weiter. «Die Ursachen für den Unfall sollen restlos aufgeklärt und die Erkenntnisse zur Förderung der Sicherheit eingesetzt werden können.»

Die Kutschen des Betriebs seien vor der tödlichen Fahrt durch eine externe Firma kontrolliert worden. Auch die Bremsen seien untersucht worden. «Nur geprüfte Kutschen gehen wieder in den Betrieb.» Am Dienstag sei deshalb ein reduzierter Fahrbetrieb wieder aufgenommen worden.

Todesopfer eingeklemmt

Der Reiseveranstalter der tödlichen Kutschenfahrt, Urs Frey (59), hat so einen schlimmen Unfall seit der Gründung seiner Firma im Jahr 1974 nicht erlebt. «Wir hatten bis jetzt noch nie einen Todesfall», sagt Frey am Montag zu Blick. 

Das Todesopfer wurde nach Blick-Informationen zwischen Kutsche und Baum eingeklemmt. Frey gab an, er habe Ähnliches gehört. «Wie es sich genau abgespielt hat, weiss ich aber nicht.»

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