Medizinstudentin verschwand vor 10 Tagen in den Berner Alpen – ihre Familie fleht
«Bitte teilt ihre Fotos weiter, sucht weiter!»

Abrar Bin Ramadan wird seit dem 2. Mai vermisst. Die Medizinstudentin wurde zuletzt in einem Zug gesehen. Nun bittet die Familie der jungen Frau um Mithilfe.
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Abrar Bin Ramadan wird seit dem 2. Mai vermisst.
Foto: KANTONSPOLIZEI BERN

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Abrar Bin Ramadan (26) seit 2. Mai in Region Interlaken vermisst
  • Familie und Freunde mobilisieren Öffentlichkeit, Polizei setzt Suche fort
  • 10 Tage ohne Lebenszeichen, Koordination zwischen Schweizer und deutschen Behörden
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Janine EnderliRedaktorin News

Seit inzwischen zehn Tagen gibt es kein Lebenszeichen mehr von der Deutschen Abrar Bin Ramadan (26). Die junge Frau mit libyschen Wurzeln betrat laut Erkenntnissen der Kantonspolizei Bern am 2. Mai den Zug in Bern Richtung Interlaken. Sie wollte offenbar zu einer Wanderung vom Harderkulm zum Augstmatthorn in den Emmentaler Alpen aufbrechen. 

Doch die 26-Jährige kehrte nicht mehr zurück. Bis heute. Verwandte und Freunde suchen nun in den sozialen Medien nach der Deutschen und flehen die Öffentlichkeit an, ihr Foto zu teilen. Auch bei Blick haben sich zahlreiche Freunde und Bekannte der jungen Frau gemeldet, die verzweifelt nach der jungen Frau suchen. «Familie, Freunde und Unterstützer versuchen aktuell mit aller Kraft, Aufmerksamkeit für ihren Fall zu schaffen», heisst es in einem Appell. Gleichzeitig warnen Familie und Freunde auch davor, sich selbst in Gefahr zu begeben. 

Zusammenarbeit zwischen Schweiz und Deutschland

«Bitte teilt ihre Fotos weiter. Sucht weiter! Wir glauben mit ganzem Herzen, dass Abrar noch am Leben ist», zitiert «Bild» die Schwester der Deutschlibyerin. 

Die 26-Jährige studiert aktuell Medizin und absolviert hierzulande ein einjähriges Praktikum. Ursprünglich soll sie aus Chemnitz stammen. Weil der Hauptwohnsitz der Frau im Bundesland Sachsen liegt, koordinieren sich laut «Bild» die Deutschen und Schweizer Behörden. 

«Es kommt ein Punkt, wo alle Massnahmen ausgeschöpft sind»

Laut der Kantonspolizei Bern gibt es aktuell keine neuen Hinweise zum Verbleib der Frau. «Die Suche ist nicht eingestellt, sondern unterbrochen», erklärt die Berner Polizei auf Anfrage. «Im Hintergrund werden weiterhin Abklärungen getätigt.» Wie die Polizei weiter ausführt, sind die Chancen, eine vermisste Person zu finden, in den ersten Tagen nach dem Verschwinden am vielversprechendsten. 

«Es kommt ein Punkt, wo alle möglichen Massnahmen ausgeschöpft sind und man die Suche unterbrechen muss. Auch wenn dies für die Angehörigen eine äusserst belastende Situation ist.» Es werde jedoch weiter gesucht, wenn sich neue Anhaltspunkte oder neue Möglichkeiten aufgrund schmelzender Schneefelder ergeben. 

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