Blumenmeer vor der Schule nach Tod von Lehrerin
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Die Trauer ist riesig:Blumenmeer vor der Schule nach Tod von Lehrerin

Basler Skilager-Leiterin Sonja T. (†47) in Sedrun GR totgefahren – Schüler trauern
«Sie war die einzigartigste Lehrerin»

Ganz Allschwil trauert um Lehrerin Sonja T. (†47), die beim Skilager in Sedrun ums Leben kam. Kollegen, Schüler und Eltern würdigen sie als aussergewöhnlichen Menschen und beliebte Bezugsperson – die Anteilnahme ist riesig, wie auch die Wut über den Unfallfahrer.
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Ein Blumenmeer vor einer Schule in Allschwil BL erinnert am Montag an die beim Unfall in Sedrun GR verstorbene Lehrerin.
Foto: Ralph Donghi

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • 87-Jähriger verursacht Unfall in Sedrun, Lehrerin stirbt, Schüler verletzt
  • Anteilnahme ist riesig. Die Lehrerin war sehr beliebt bei Schülern und Eltern
  • In 2025 berichtete Blick über mehrere ähnliche Unfälle mit älteren Fahrern
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Allschwil in Trauer. Am vergangenen Freitag rast ein Auto ungebremst in eine Schulgruppe, die sich gerade in Sedrun GR im Skilager befindet und sich auf den Heimweg nach Allschwil BL machen will. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen verwechselte der 87-jährige Unfallfahrer beim Einbiegen in die Hauptstrasse das Gas- mit dem Bremspedal.

Ein Junge verletzt sich dabei leicht, zwei Mädchen (13) verletzen sich mittelschwer bis schwer, mindestens eine davon erleidet einen offenen Beinbruch, wie Blick vor Ort erfährt. Besonders tragisch: Die Leiterin, die 47-jährige Sonja T.*, Lehrerin aus Allschwil, verliert bei der Kollision ihr Leben.

Tiefe Trauer an der Schule

Am Montag danach ist die Anteilnahme riesig, wie Blick vor Ort erfährt. Hunderte von Blumen und Kerzen schmücken die Gedenkstätte vor dem Schulhaus. Dazu handgeschriebene Briefe: «Viel zu früh endete Dein Leben – unvergessen Deine Freude, unvergessen Dein Lachen. Wir vermissen Dich.»

Auch die Schulleitung zeigt sich tief bestürzt, wie Schulleiter Josef Gambon gegenüber Blick sagt: «Sie war eine äusserst beliebte Lehrerin. Ich kannte sie persönlich schon lange. Wir sind alle erschüttert und tieftraurig. Schüler und Eltern sind informiert und es steht ein Care-Team im Einsatz.» Im Moment finde kein Unterricht statt, sagt er. Am Nachmittag solle er wieder langsam starten. «Den Angehörigen der Verstorbenen gehört unser tiefstes Beileid.»

Die Lehrerin war sehr beliebt bei Schülern und Eltern

Sonja T. war beliebt bei den Schülern und geniesst auch bei den Eltern einen hervorragenden Ruf, wie Dutzende von Beiträgen in den sozialen Medien zeigen. «Sie war die einzigartigste Lehrerin. Danke für Deine Lektionen», schreibt einer ihrer Schüler. Ehemalige und aktuelle Schüler stimmen mit ein. Der Tenor: «Sie war die Beste!» Herzzerreissend auch dieser Kommentar: «Ich hatte zwei Stunden vorher noch mit ihr gesprochen, ohne zu wissen, dass sie sterben wird. Gott, bitte segne sie im Paradies.»

Ein weiterer Post bringt die Bewunderung für die beliebte Lehrerin auf den Punkt: «Sie war meine Lieblingslehrerin. Ihr Unterricht war toll. Ruhe in Frieden.» Viele der Kommentare sind mit einem Tauben-Emoji versehen, das einen Ölzweig im Schnabel trägt.

Doch nicht nur die Schüler trauern. Auch Eltern drücken ihre Trauer und Bewunderung aus: «Sie war eine der besten Lehrerinnen. Wir können es alle kaum fassen.» Die Mutter einer ihrer Schülerinnen pflichtet ihr bei: «Sie war wirklich eine tolle Lehrerin!»

Care-Team kümmerte sich um Schüler in Allschwil

In einer Facebook-Gruppe erzählen Eltern von den Stunden nach dem Unfall. So schreibt eine Userin: «Die Kinder und Leiter wurden danach nicht einfach heimgeschickt, sondern zuerst in der Schule von einem Care-Team empfangen.»

Wegen des Unfalls verspätete sich die Rückkehr der Skilager-Gruppe enorm, wie eine Mutter schreibt: «Es war auch für uns Eltern schwierig, auf die Kinder zu warten und nicht zu wissen, in welcher seelischen Verfassung sie ankommen.» Sie drückt ihre Dankbarkeit für die Unterstützung durch Schule und Behörden aus.

Zwischen die Bewunderung für die Lehrerin und die Beileidsbekundungen mischt sich auch Wut über den Unfallfahrer. Unzählige User stellen infrage, ob ein 87-Jähriger überhaupt noch ein Fahrzeug lenken sollte. Der Grund dafür: Laut ersten Erkenntnissen der Polizei soll der Mann das Gas- und das Bremspedal verwechselt haben.

* Name geändert

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