Rechte demonstrieren am Bahnhof Winterthur
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Leservideo zeigt:Rechte demonstrieren am Bahnhof Winterthur

Nach Propaganda-Aktion gegen Islamisten-Attacke
Links- und Rechtsradikale prügeln sich in Winterthur

Die Junge Tat entrollte gestern in Winterthur ein Banner vom Bahnhofsdach. Daraufhin wurden sie von knapp 200 Antifa-Aktivisten angegriffen. Es gab Verhaftungen und Verletzte.
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Rechtsextreme der Jungen Tat marschieren durch Zürich.
Foto: Zvg
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Fabian EberhardStv. Chefredaktor SonntagsBlick

Aufregung am Bahnhof in Winterthur ZH: Nach der Messerattacke eines psychisch kranken Islamisten Mitte letzter Woche lieferten sich gestern Links- und Rechtsradikale eine gewalttätige Auseinandersetzung. Auslöser war eine Propaganda-Aktion der Jungen Tat.

Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung entrollten ein XXL-Banner vom Bahnhofsdach, zündeten Rauchfackeln und riefen Parolen gegen Migration.

Hier rennt der Terrorist von Winterthur über den Bahnhofplatz
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Zwischen Schulkindern:Hier rennt der Terrorist von Winterthur über den Bahnhofplatz

Polizei ermittelt

Noch während die Aktion lief, stürmten laut Blick-Informationen knapp 200 Linksextreme zum Bahnhof und gingen auf die Aktivisten der Jungen Tat los.

Die Auseinandersetzung forderte mehrere Verletzte. Eine Sprecherin der Kantonspolizei Zürich bestätigt den Vorfall: «Im Nachgang zur Plakataktion kam es zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppierungen.» Dabei seien drei Personen verhaftet worden. Ermittlungen laufen.

Antirassistisches Fussballturnier

Just in diesen Tagen findet rund um das Winterthurer Stadion Schützenwiese neben dem Bahnhof ein internationales Fanturnier gegen Rassismus statt. Dafür reisten Gruppierungen aus ganz Europa an. Das erklärt, warum so schnell so viele radikale Linke vor Ort waren.

Es ist nicht das erste Mal, dass es in Winterthur zu Auseinandersetzungen der verfeindeten Lager kommt. Bereits im letzten Sommer prügelten sich Linksextreme mit der Jungen Tat, nachdem die Rechtsextremisten durch die Stadt marschiert waren. Auch damals gab es mehrere Verletzte.

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