Darum gehts
- Schweiz gewinnt 23 Medaillen bei Winterspielen in Mailand und Cortina
- Sportminister gratuliert Athleten feierlich im Bundeshaus in Bern
- Rekord: Noch nie so viele Medaillen bei Winterspielen für die Schweiz
Die Schweizer Delegation hat an den diesjährigen Olympischen Winterspielen 23 Medaillen gewonnen und damit Geschichte geschrieben. Noch nie zuvor holte die Schweiz bei den Winterspielen mehr Auszeichnungen. Sportminister Martin Pfister lud die Athletinnen und Athleten darum ins Bundeshaus ein, um ihnen für die herausragenden Leistungen in Mailand und Cortina zu gratulieren.
In feierlichem Rahmen sagte der Bundesrat zu den Sportlerinnen und Sportlern: «Wenn Sie sich Sekunden vor Ihrem Wettkampf bereitmachen, halten wir beim Zuschauen die Luft an. Der Puls steigt bei Ihnen, und ich versichere Ihnen, er steigt auch bei uns.» Er habe das Glück gehabt, die Erfolge vor Ort mitzuerleben. Ob in Mannschafts- oder Einzelsportarten: Plötzlich seien alle im gleichen Team gewesen – und zwar im «Team Schweiz».
Mehr Emotionen als in der Politik
Besonders in Erinnerung blieb dem Bundesrat der Besuch bei den Schweizer Eishockey-Frauen. Er durfte vor ihrem ersten Spiel die Startaufstellung verkünden. «Es war unvergesslich für mich, wie die Spielerinnen nach meinen kurzen motivierenden Worten alle ‹Yeah› gerufen haben», sagte er. So etwas erlebe er in seinem politischen Alltag nur selten.
Im Sport spreche man eine gemeinsame Sprache – die der Emotionen. Der Bundesrat gibt zu, dass es ihm Tränen in die Augen treibt, wenn Sportlerinnen und Sportler Erfolge feiern und ihre Gefühle zeigen.