Militärverband schlägt Alarm
Noch nie machten so viele Männer Zivildienst wie 2025

2025 erreichte der Zivildienst in der Schweiz mit 7211 neuen Zulassungen einen Höchststand. Der VMG sieht die Armee gefährdet und fordert strengere Regeln für den Wechsel vom Militär in den Zivildienst.
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Der Zivildienst wird in der Schweiz immer beliebter.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Seit 2008 haben sich die Zivildienst-Zulassungen mehr als vervierfacht
  • Verband Militärischer Gesellschaften fordert Einschränkungen

  • Am 14. Juni stimmt das Volk über Änderungen am Zivildienstgesetz ab

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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Der Zivildienst hat im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt wurden 7211 Personen zugelassen, wie der Verband Militärischer Gesellschaften Schweiz (VMG) mitteilte.

Auch bei den geleisteten Diensttagen sei mit knapp 1,9 Millionen ein neuer Rekord verzeichnet worden. Im Jahr 2008 habe es noch rund 1600 Zulassungen gegeben.

VMG fordert rasche Reform

Der VMG sieht in den hohen Zahlen ein Problem für die Bestände der Armee – gerade vor dem Hintergrund der sich verschärfenden sicherheitspolitischen Lage in Europa und weltweit. Die jährlichen Wechsel in den Zivildienst entsprächen ungefähr der personellen Stärke einer Kampfbrigade, schrieb der Verband.

Er fordert deshalb eine rasche Revision des Zivildienstgesetzes. Diese sieht mehrere Massnahmen vor, um den Übertritt von der Armee in den Zivildienst einzuschränken. Unter anderem sollen Angehörige der Armee nicht mehr wechseln können, wenn sie keine Diensttage mehr zu leisten haben. Nach Ansicht des Verbands soll der Zivildienst wieder stärker als Ersatzdienst für Personen mit Gewissenskonflikt ausgestaltet werden.

Abstimmung über Zivildienstgesetz

Am 14. Juni stimmt das Volk über Änderungen am Zivildienstgesetz ab. Das Parlament will die Hürden für den Wechsel von der Armee in den Zivildienst erhöhen, damit Armee und Zivilschutz mehr Personal zur Verfügung haben.

Ein linkes Komitee bekämpft die Vorlage mit dem Referendum. Die Gegner gehen davon aus, dass mit den Verschärfungen das Zivildienstpersonal um rund 40 Prozent reduziert würde und die Institution als Ganzes gefährdet wäre.

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