Darum gehts
In diesen Tagen ist es wieder so weit: Die Steuererklärung flattert ins Haus. Wie viele Steuern man bezahlen muss, unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde, von Kanton zu Kanton. Die Finanzverwaltung publiziert deshalb jeweils einen kantonalen Vergleich der Steuerbelastung.
Für 2026 zeigen sich grosse Unterschiede zwischen den Kantonen. Während in Genf 26,5 Prozent des steuerlichen Potenzials ausgeschöpft werden, sind es in Zug nur 11 Prozent. Mehr vom Einkommen zwacken auch die Kantone Waadt und Basel-Stadt für die Steuern ab. Eine tiefere Belastung der Steuern gibt es neben dem Kanton Zug auch beim Nachbarn Schwyz und in den Kantonen Nidwalden und Uri.
Der Index zeigt, wie viel vom steuerbaren Einkommen die Kantone und Gemeinden im Schnitt abschöpfen. Wichtig dabei zu wissen: Die Berechnungen beziehen sich auf das steuerbare Einkommen. Welche Steuerabzüge gemacht werden können und in welcher Höhe ist von Kanton zu Kanton verschieden. Deshalb kann das steuerbare Einkommen selbst bei gleichem Lohn je nach Ort unterschiedlich ausfallen. Die Steuerunterschiede zwischen den Kantonen können also bei gleichem Lohn noch klar höher ausfallen als im Index abgebildet.
Fast ein Fünftel des Einkommens
«Im Durchschnitt belasten die direkten Steuern im Jahr 2026 fast ein Fünftel des Einkommens natürlicher Personen», schreibt die Finanzverwaltung. Die steuerliche Abschöpfung sei gegenüber 2025 gestiegen. «Die Entwicklung ist jedoch zwischen den Kantonen sehr heterogen: Zwölf Kantone verzeichnen einen Anstieg, während vierzehn einen Rückgang verzeichnen.»
Die Finanzverwaltung hat auch für die Firmen gerechnet: Die direkten Steuern in den Kantone und Gemeinden belaufen sich im Schnitt auf knapp 9 Prozent des Gewinns.