Darum gehts
- Rea Garvey (52) überlebte Nahtoderfahrungen und schrieb den Hit «Supergirl»
- «Supergirl» wurde über 65 Millionen Mal auf Spotify gestreamt
- Bei «Sing meinen Song» performten drei Künstlerinnen gemeinsam «Supergirl»
Er hat sieben Schwestern, überlebte zwei Nahtoderfahrungen – und schrieb dabei einen der grössten Hits der 2000er-Jahre. Am Montagabend sass der irische Musiker Rea Garvey (52) bei «Sing meinen Song – das Schweizer Tauschkonzert» auf dem Sofa – und erzählte eine Geschichte, die unter die Haut geht.
«Ich glaube, wir kennen alle Momente, an denen ein neues Kapitel im Leben beginnt», sagt der irische Singer-Songwriter. Für ihn begann dieses Kapitel mit 13 Jahren – und fast wäre es das letzte gewesen: «Mein Blinddarm ist geplatzt, und ich war drei Monate im Spital.»
Garvey als Überraschungsgast von Dodo
«Bei der zweiten Operation war ich praktisch tot – es war für meine ganze Familie wirklich sehr schwer.» Nach 27 Stichen und zwei Operationen kam er als ein anderer Mensch nach Hause. «Nach dieser Erfahrung bin ich aufrechter gestanden. Ich lernte, wie man im Leben kämpft.»
Dass Garvey bei der Schweizer Version von «Sing meinen Song» dabei ist, hat mit Dodo zu tun. Der Schweizer Musiker ist bereits zum dritten und auch zum letzten Mal Gastgeber der Sendung. Und damit nicht noch mal seine Karriere erzählt wird, überlässt er die Bühne dem irischen Sänger.
Im Mittelpunkt des Abends steht «Supergirl», Garveys grösster Hit aus den Zeiten seiner Band Reamonn. Er verzeichnet über 65 Millionen Streams auf Spotify und wurde für seine Frau Josephine geschrieben. Als Hommage an ihre Stärke. Den Zuschlag, den Titel zu singen, sicherte sich To Athena (30) – aber nicht kampflos: Auch Eluveitie-Star Fabienne Erni (33) hatte Interesse daran bekundigt. Schliesslich übernimmt To Athena gemeinsam mit Backgroundsängerin Deborah Merian (34), die seit Jahren im Hintergrund der Show die Künstlerinnen und Künstler unterstützt.
Und dann die Überraschung: Bei der Darbietung betritt plötzlich auch Fabienne Erni die Bühne. Zwei Künstlerinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – To Athena mit ihrem Indie-Sound, Erni mit ihrer Rockstimme. Gemeinsam mit Deborah Merian geben die drei Frauen «Supergirl» zum Besten. Als echte Supergirls bringen sie Garvey zum Strahlen: «Wow, sie haben mein Herz gebrochen. Was sie hier gemacht haben, war keine neue Version, sondern eine eigene – es war ‹Supergirl 2.0›.» Und zu den Schweizerinnen: «Ihr habt ‹Supergirl› zum Fliegen gebracht!»