Darum gehts
- Stéphanie Berger wehrt sich gegen Hasskommentare zu ihrem Körper auf Instagram
- Sie fordert Respekt und Anstand statt ungefragte Urteile über das Äussere
- 48-jährige erhält starken Zuspruch von Community: «Das gibt mir Hoffnung»
Stéphanie Berger (48) hat genug. In einem langen Instagram-Video nimmt die Moderatorin und Ex-Miss-Schweiz Stellung zu den zahlreichen Hasskommentaren, die sie zurzeit überschwemmen.
Der Auslöser? Ungefragte Urteile über ihren Körper. Viele bewerten ihr Äusseres und finden, sie sei «zu dünn». Doch genau hier zieht die Moderatorin eine klare Grenze. «Solche Kommentare über mein Aussehen lassen mich grundsätzlich kalt», stellt Berger gleich zu Beginn klar. Was für sie aber überhaupt nicht geht: «Dass man so etwas akzeptiert, toleriert und über sich ergehen lässt.»
Berger fordert Respekt und Anstand
Kritik an fremden Körpern einfach hinzunehmen, kommt für sie nicht infrage. Die Moderatorin fordert stattdessen wieder mehr Anstand ein: «Ich lebe meine Werte, das ist Anstand, Respekt, Hilfsbereitschaft. Und nein, wir müssen uns nicht alle gegenseitig lieben und mögen, aber respektieren.» Dabei beruft sie sich auf ein einfaches Lebensmotto, das sie sich von Herzen wünscht: «Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, dann sei ruhig.» Gegenüber Blick wiederholt sie diese Punkte und ergänzt: «Mir sind ein respektvoller Umgang, Freundlichkeit, Empathie und Hilfsbereitschaft wichtig, und genau dafür möchte ich auch weiterhin stehen.»
Angesichts der ständigen Wertungen im Netz hinterfragt sie die Beweggründe hinter den fiesen Zeilen sehr direkt: «Ist es Intelligenz, die fehlt? Ist es Empathie, die fehlt? Ist es, dass man selbst zu wenig reflektiert ist?» Gerade in einer spaltenden Zeit will sie ganz aktiv Gegensteuer geben: «Wenn ich etwas tun kann, dass sich mein Gegenüber ein bisschen besser fühlt, dann mache ich das.» Geht das nicht, schweigt sie lieber. Für Berger ist klar: Es braucht jetzt Stoppsignale. «Das bringt mich wieder zum Thema: Grenzen setzen und ganz klar sagen: Bis dahin und nicht weiter!»
«Lasst uns doch die Welt ein bisschen besser machen!»
Besonders berührt zeigt sie sich von der anschliessenden Welle des Zuspruchs aus ihrer Community: «Ihr seid eine Community, die genau das Gleiche sagt wie ich: Das geht nicht, so geht man nicht miteinander um.» Dass sich so viele schützend vor sie stellen, gibt ihr grosse Kraft: «Das freut mich so, weil das ist das, was mich nährt. Das gibt mir Hoffnung, dass wirklich die Mehrheit der Menschen so ist.» Den Angriffen im Netz setzt sie damit pure Positivität entgegen.
Ihre emotionale Botschaft schliesst Stéphanie Berger mit einem motivierenden Appell ab: «Lasst uns doch die Welt ein bisschen besser machen! Lasst uns doch ein bisschen mehr Freude in die Welt hinaustragen im Kleinen!»