Mord und Machtspiele in Zürichs Schattenseiten
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«Könige der Nacht»:Das ist der Trailer zum Zürcher Tatort

«Woker Mist»
Deutsche gehen mit Zürcher «Tatort» hart ins Gericht

Bevor sich der «Tatort» in die Sommerpause verabschiedete, wurde am 3. Mai noch einmal in Zürich ermittelt. Die Folge sorgt im Netz für gemischte Reaktionen.
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Ein letztes Mal vor der Sommerpause ermitteln Anna Pieri Zürcher (r.) und Carol Schuler (l.) im «Tatort».
Foto: SRF/ Sava Hlavacek

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • «Tatort» aus Zürich schickt Krimiserie am 3. Mai in Sommerpause
  • Thema illegale Einwanderung sorgt für hitzige Diskussionen auf Social Media
  • Schauspieler Basil Eidenbenz (33) spielt Praktikanten in Folge «Könige der Nacht»
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Silja AndersRedaktorin People

Ein mazedonischer Stricher wird auf grausame Weise getötet und die einzige Zeugin ist eine Äthiopierin, die sich illegal in der Schweiz aufhält und daher nicht aussagen möchte – das ist die Prämisse des Zürcher «Tatorts», der die beliebte Krimiserie am 3. Mai in die Sommerpause schickte. 

Nach der Folge überschlagen sich auf Social Media die Reaktionen zur Folge. «Der war richtig gut – endlich mal», heisst es etwa auf X. Ein anderer User aus Deutschland gibt der Schweizer Ausgabe eine «glatte Note 1» – Bestnote im Nachbarland.

«Gequirlte Scheisse»

Allerdings klingen nicht alle Kommentare zur Zürcher Folge so positiv. Besonders sauer stösst vielen die Thematik der illegalen Einwanderin auf. Der «Tatort» wird als «woker Mist» in den sozialen Medien betitelt. Auch als «intellektuelle Unterhaltung wie bei Arte» bezeichnet ein User den «Tatort» mit der Begründung: «Und nun kämpft die schwarze Frau beim heutigen ‹Tatort› gegen den bösen, weissen Mann um ‹ihren Platz in Europa›.»

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Auch die fehlende Originalität stösst auf Kritik. «Ah, mal wieder die Story vom Flüchtling, der nicht bei den Behörden gemeldet ist (sonst würde er ja direkt abgeschoben, klar) aber illegal arbeitet. Geschichten, die das Leben schreibt.» Und ein anderer meint: «Das war jetzt das 3. Rad-Opfer im Tatort seit Kurzem. Ein bisschen mehr Kreativität dürfte es in den Handlungen schon geben.» Manche Nutzer bringen ihre Meinung über den Tatort noch direkter auf den Punkt und sagen: «Was für eine gequirlte Scheisse.»

Der Schweizer Schauspieler Basil Eidenbenz (33) spielt in der Folge «Könige der Nacht» den Praktikanten Justus Reynier. Im Gespräch mit Blick erzählt der in London wohnhafte Zürcher, wie es dazu kam und was der Unterschied zwischen einem Schweizer und einem internationalen Filmset ist. Wie sich sein Charakter Justus Reynier im «Tatort» schlägt, gibt es auf SRF Play zu sehen.

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