Darum gehts
- Basil Eidenbenz (33) spielt im neuen Zürcher «Tatort» am 3. Mai
- Er wohnt in London, drehte aber fünf Wochen lang in Zürich
- Eidenbenz ist bekannt aus «The Witcher» und liiert mit der Schauspielerin Gaia Wise (26)
Am Sonntag, 3. Mai, gibt es wieder eine neue Ausgabe des Zürcher «Tatort». Mit dabei ist diesmal auch Basil Eidenbenz (33). Der junge Schweizer Schauspieler dürfte inzwischen einigen ein Begriff sein. Er spielte an der Seite von Emma Stone (37) in «The Favourite», liess sich von Harrison Ford (83) in «Indiana Jones» überwältigen und verzauberte das Publikum in der Netflix-Serie «The Witcher». Ausserdem ist der Zürcher quasi der Schwiegersohn in spe von Emma Thompson (67) – Eidenbenz ist seit mehreren Jahren mit Gaia Wise (26), der Tochter des Hollywoodstars, liiert.
Für den «Tatort» ist er aber in die Heimat gekommen. Er hat die Rolle des Praktikanten Justus Reynier übernommen und ist damit im Film ein neues Teammitglied der Kantonspolizei Zürich. Mit Blick sprach Basil Eidenbenz darüber, was seine Grosseltern von der Schauspielerei halten und wie sich Schweizer Sets von jenen in Hollywood unterscheiden.
Herr Eidenbenz, was bedeutet es für Sie, in einer Institution wie dem «Tatort» mitzuspielen?
Basil Eidenbenz: Es bedeutet mir sehr viel. Meine Grosseltern haben mich, seit ich mit der Schauspielerei angefangen habe, immer gefragt: «Wann machst du denn mal einen ‹Tatort›? Du bist kein Schweizer Schauspieler, wenn du noch keinen ‹Tatort› gemacht hast.»
Und jetzt sind Sie endlich Schauspieler?
Ja, jetzt gehöre ich endlich dazu (lacht).
Wie kamen Sie konkret zur Rolle im Zürcher Team?
Das lief direkt über meine deutsche Agentur und das Castingbüro von Corinna Glaus.
Und wie lief dieses Casting ab? Schliesslich wohnen Sie in London.
Ich flog nach Zürich und hatte ein Live-Casting. Der Regisseur überliess mir dann den Freiraum, die Rolle selbst zu erfinden. Im Nachhinein wollten sie noch mal eine Szene sehen, die schickte ich ein – und hatte die Rolle.
Basil Eidenbenz, geboren am 9. Januar 1993, ist ein Schweizer Schauspieler, der international vor allem durch seine Rolle als Eskel in der Netflix-Serie «The Witcher» bekannt wurde. Geboren in der Schweiz, arbeitet er heute überwiegend in London und ist in internationalen Film- und Serienproduktionen aktiv. Neben «The Witcher» spielte er unter anderem in der Serie «Victoria» mit. Sein Profil ist geprägt von vielseitigen Rollen zwischen Fantasy, Historienformaten und Drama.
Basil Eidenbenz, geboren am 9. Januar 1993, ist ein Schweizer Schauspieler, der international vor allem durch seine Rolle als Eskel in der Netflix-Serie «The Witcher» bekannt wurde. Geboren in der Schweiz, arbeitet er heute überwiegend in London und ist in internationalen Film- und Serienproduktionen aktiv. Neben «The Witcher» spielte er unter anderem in der Serie «Victoria» mit. Sein Profil ist geprägt von vielseitigen Rollen zwischen Fantasy, Historienformaten und Drama.
Einen «Tatort» in Zürich zu drehen, war bestimmt ziemlich anders, als eine Mammutproduktion wie «Indiana Jones» oder «The Witcher» zu drehen.
Interessanterweise ändert sich die Dynamik am Set nie, egal ob es ein kleiner Kurzfilm oder «Indiana Jones» ist.
Erklären Sie.
Die Hierarchie und die Struktur, wie ein Set funktioniert, sind unabhängig von der Grösse.
Selbst in einem kleinen Land wie der Schweiz?
In der Schweiz ist es vielleicht etwas strukturierter – man spürt, dass sie pünktlich um sechs Uhr fertig sein wollen. Es war auf jeden Fall aber eine sehr lustige, kreative und positive Erfahrung. Und der grosse Vorteil: Während der fünfwöchigen Dreharbeiten konnte ich einfach bei meinen Eltern wohnen.
Sie sind sowohl in der Schweiz als auch international als Schauspieler tätig. Nach welchen Kriterien suchen Sie die Rollen aus?
Das kommt oft darauf an, wie lange die letzte Rolle her ist. Je nachdem sage ich zu allem Ja, weil ich Arbeit brauche.
Es geht also vor allem ums Geld?
Nein, grundsätzlich ziehe ich ein Projekt in Erwägung, wenn ich das Drehbuch lese und sofort spüre, dass es eine Herausforderung sein könnte. Dabei sind mir die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, aber mindestens genauso wichtig wie das Drehbuch selbst.
Der Zürcher «Tatort» mit Basil Eidenbenz läuft am Sonntag, 3. Mai, um 20.05 Uhr auf SRF 1 und Play SRF.