Was sagt der Sender dazu?
So viel verdiente Beni Thurnheer beim SRF

TV-Legende Beni Thurnheer blickt transparent auf seine Finanzen zurück: Zu Spitzenzeiten sei er auf ein Jahreseinkommen von rund 200'000 Franken gekommen. Sein ehemaliger Arbeitgeber SRF äussert sich bei Blick.
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Beni Thurnheer gehört zu den prägendsten Figuren in der Schweizer TV-Landschaft.
Foto: Thomas Meier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Beni Thurnheer (77) verdiente bis zu 200'000 CHF jährlich
  • Ein Viertel seines Einkommens stammte von Moderationen für Firmenanlässe
  • Durchschnittslohn bei SRG beträgt 113'289 CHF pro Jahr für Mitarbeitende
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Laszlo SchneiderTeamlead People-Desk

Beni Thurnheer (77) prägte über Jahrzehnte das Schweizer Fernsehen. Ob als Sportreporter oder als Moderator von «Benissimo» – «Beni national» war das bekannteste Gesicht des Senders. Bei einer Lesung seines Buches gab die TV-Legende nun offene Einblicke in ihre früheren Finanzen.

Zu seinen Glanzzeiten belief sich Thurnheers Gesamteinkommen auf rund 200'000 Franken im Jahr. 1973 habe er beim Fernsehen noch mit einem Monatslohn von 3000 Franken angefangen. Später sei er bis in die Lohnklasse 14 aufgestiegen – das Maximum ohne Chefposten –, was damals etwa 8000 Franken im Monat entsprach. Hinzu seien Zuschläge für Live-Einsätze gekommen.

Ein Viertel aus der Wirtschaft

Die 200'000 Franken stammten jedoch nicht komplett vom Leutschenbach: Rund ein Viertel der Lohnsumme habe sich Thurnheer durch die Moderation von Firmenanlässen erarbeitet.

Solche nebenberuflichen Tätigkeiten sind bei SRF grundsätzlich auch heute erlaubt. Sie dürfen dem Ansehen des Senders nicht schaden und müssen den Publizistischen Leitlinien der SRG entsprechen, wie der Sender gegenüber Blick erklärt.

Thurnheer raucht Zigarre im Stadion
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Auf frischer Tat ertappt:Thurnheer raucht Zigarre im Stadion

Dass Thurnheer seine Zahlen öffentlich nennt, sorgt beim Sender nicht für Aufregung. Auf Anfrage teilt SRF weiter mit, man nehme die Aussagen zur damaligen Entlöhnung zur Kenntnis. Nachvertragliche Verschwiegenheitspflichten verletze er nicht: Die eigene Vergütung betreffe die persönliche wirtschaftliche Lage und sei keine betriebsinterne Angelegenheit von SRF.

Keine Millionen-Gagen wie in Deutschland

Mit Blick auf das Ausland relativiert Thurnheer die Summe: Millionengagen wie in Deutschland habe es beim Schweizer Fernsehen nie gegeben. Zudem glaube er, dass heutzutage niemand mehr so viel verdiene wie früher.

Ob heute noch vergleichbare Spitzengehälter gezahlt werden oder ob es verhandelbare Star-Gagen gibt, lässt SRF offen. Das Medienhaus betont, die Entlöhnung sei anforderungs-, leistungs- und marktbezogen und richte sich nach Funktion und Verantwortung.

Ein direkter Vergleich über Jahrzehnte hinweg sei allerdings kaum aussagekräftig, da sich Vergütungssysteme und Rahmenbedingungen laufend weiterentwickelt hätten. Detaillierte Auskünfte zu individuellen Löhnen erteilt SRF nicht, verweist jedoch darauf, «dass das durchschnittliche Jahresgehalt bei der SRG für GAV- und Kadermitarbeitende bei 113'289 Franken liegt».

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