Tränen um den Vater
Ariels bisher emotionalster Tag im Dschungel

Acht Tage im Dschungel und die Schweizer Kandidatin Ariel sorgt weiter für Drama. Sie lästert über Eva Benetatou, wittert Affären und verarbeitet gleichzeitig den Tod ihres Vaters. Ein emotionaler Balanceakt.
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Dschungel-Kandidatin Ariel kitzelt den schlafenden Umut mit einem Strohhalm.
Foto: Tag 8

Darum gehts

  • Schweizer Kandidatin Ariel sorgt für Drama und Emotionen im Dschungelcamp
  • Ariel trauert um ihren Vater, der vor zwei Monaten starb
  • Ariel beobachtet seit drei Tagen einen Flirt zwischen Benetatou und Romer
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Sophie OferRedaktorin People

Die Schweizer Dschungel-Kandidatin Ariel zeigt einmal mehr ihre vielen Facetten: Gerade noch kitzelt sie den schlafenden Umut Tekin (28) sanft mit einem Strohhalm, kurz darauf verschwindet sie mit Freundin Samira Yavuz (32) in der Toilette, um ordentlich abzulästern. Das Objekt ihrer Lästerattacke ist natürlich Eva Benetatou (33), die sie seit Beginn der Staffel auf dem Kieker hat.

Ariel glaubt, einen heranwachsenden Flirt zwischen Benetatou und Mitcamper Patrick Romer (30) zu erkennen. «Die flirten, oder? Extrem!», steckt sie Yavuz unter vier Augen zu. «Das ist mir schon lange aufgefallen und ich wundere mich gerade über mich selbst, dass ich das noch nie kommentiert habe. Seit drei Tagen habe ich das schon beobachtet.»

«Sie braucht jetzt einfach ein Thema»

Ariel glaubt, in Benetatous Verhalten ein Muster zu erkennen; immerhin hatte Benetatou eine Affäre mit Yavuz’ Ex-Partner. Und auch Patrick Romer ist in einer Beziehung. Über seine Freundin Annelie geriet er gerade am Vortag noch ausgiebig ins Schwärmen. «Sie braucht jetzt einfach ein Thema, sie ist sonst langweilig», so Ariel über Benetatou. «Vielleicht hat sie das auch geplant», gibt sie sich verschwörerisch. Später im Dschungeltelefon hat sie noch einen gut gemeinten Rat für Benetatou: «Vielleicht mal aus der Vergangenheit lernen, damit man in der Zukunft nicht wieder sagen muss, dass einem etwas leidtut.»

«Innerlich ist Eva ein kleines Mädchen»

Später spricht Hubert Fella Benetatou auf das schwierige Thema an. Er fragt sie nach dem Instagram-Post, in dem sie zugab, eine Nacht mit Yavuz’ Ex-Partner verbracht zu haben. Er will wissen, was es ihr gebracht hat, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. «Gar nichts. Ich wollte halt nur ehrlich sein und das loswerden, aber ich wollte nichts damit erreichen. Das bringt mich ja nicht weiter, beschmückt mich ja nicht. Wer ist denn stolz auf so einen Scheiss?»

Womöglich veranlasste dieses Gespräch Fella, später im Dschungeltelefon beschwichtigende Worte über Benetatou zu verlieren: «Eva ist kein böser, sondern ein lieber Mensch. So wie ich sie jetzt hier kennenlerne. Sie wirkt nach aussen tough, aber innerlich ist sie ein kleines Mädchen.» Fraglich, ob sich Ariel jemals von ihrer Feindseligkeit Benetatou gegenüber abbringen lassen wird.

Ariel trauert um ihren Vater

Ariel hat an Tag acht jedoch noch andere Sorgen: Sie wird mal wieder von den Zuschauern in die Dschungelprüfung gewählt, diesmal zusammen mit Gil Ofarim (43) – den sie bekanntlich ungefähr so wenig ausstehen kann wie Benetatou. Hier muss sie sich einer ihrer grössten Ängste stellen: Spinnen und Ungeziefer. Ausserdem ist sie am Morgen bereits völlig aufgewühlt aufgewacht: «Heute Nacht habe ich von meinem Papa geträumt. Hier zu sein, tut mir gut, denn ich bin hier viel am Nachdenken, was ich im Alltag nicht mache», erklärt sie. Ihr Vater ist erst vor zwei Monaten nach einem langen Kampf gegen den Krebs gestorben. «Ich weiss gar nicht, wie lange es dauert, bis man das realisiert», sagt sie leise.

Dann erzählt sie von den letzten Stunden mit ihrem Vater. An einem Sonntag habe er seine Liebsten zusammengerufen, um sich zu verabschieden. «Wir haben einen Kreis um ihn gemacht und er hat sich bei jedem verabschiedet. Es waren alle da, auch meine Tochter.» Am nächsten Tag habe er darum gebeten, allein zu sein. «Er hat gesagt: ‹Ich möchte, dass alle gehen. Ich kann nicht loslassen, wenn ihr alle hier seid.›»

Ihre Stimme bricht, als sie weitererzählt: «Ich wollte ihn nicht loslassen.» Seine letzten Worte an sie: «‹Bitte wisse, dass ich dich niemals vergesse, niemals. Ich werde dich immer beschützen.›» Kurz darauf starb er. «Er hat gespürt, dass er stirbt. Das beschäftigt mich hier sehr», sagt Ariel traurig. 

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