«Diese ganze Gruppe ist gegen mich»
Dschungelcamper haben die Nase voll von Ariel

Tritt Ariel zur Dschungelprüfung an, so bedeutet dies im Normalfall keine Sterne. Im Camp sorgt das für mächtig Stunk – bis sie sich in einer Prüfung doch noch deren vier sichert.
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Erneut steht für Ariel eine Dschungelprüfung an. Ausnahmsweise bricht sie diese jedoch nicht ab.
Foto: Tag 5 / Dschungelcamp / RTL

Darum gehts

  • Ariel sorgt für Streit im Dschungelcamp, Mitcamper lästern über die Schweizerin
  • Die 22-Jährige tritt Montag nicht zur Dschungelprüfung an
  • Sie holt später 4 von 12 möglichen Sternen und Sympathiepunkte zurück
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Saskia SchärRedaktorin People

Die Zuschauenden lieben es, Ariel (22) in die Dschungelprüfung zu schicken. Die Dschungelcamper hingegen hassen es, bedeutet es doch so viel wie keine Sterne, ergo kein weiteres Essen und einmal mehr nur Reis und Bohnen. Dass die Schweizerin am Montagabend aus moralischen Gründen nicht einmal zur Prüfung angetreten ist, sowie ihr Verhalten im Allgemeinen, sorgt bei den mittlerweile sehr hungrigen Campern grösstenteils für Unverständnis. Lediglich von Nicole Belster-Boettcher (62) und Samira Yavuz (32) erhält sie unterstützende Worte und von Umut Tekin (28) eine Umarmung. Von allen anderen gibt es Lästereien.

Beispiele gefällig? «Sie beleidigt jeden die ganze Zeit. Aber die persönliche Grenze von anderen? Die ist ihr egal! Sie ist ein egozentrischer Mensch», meint TV-Bauer Patrick Romer (30), der gemeinsam mit Hardy Krüger jr. (57), Eva Benetatou (33) und Simone Ballack (49) auf einer leichten Erhöhung im Camp sitzt, auf die Schweizerin hintunterblickt und sich über sie unterhält. Für Ballack ist die 22-Jährige «eiskalt berechnend». Man solle ihr am besten aus dem Weg gehen. «Ich habe keinen Bock, mit der Krieg zu bekommen». Krüger findet erst nicht einmal Worte, um das Verhalten Ariels zu beschreiben. Später nennt er sie «einen Bulldozer».

Die Lästereien entgehen Ariel nicht. «Ein Hardy ist gleich alt wie meine Oma und sitzt hier oben und lästert». Eva Benetatou äussert sich nicht nur hinter dem Rücken der Schweizerin über sie, sondern sagt es ihr auch direkt ins Gesicht: «Ich möchte nicht mehr von dir beleidigt werden oder von sonst wem. Verstehst du das? Mein Sohn hat mehr Anstand als du.» All das bringt Ariel zu zwei Schlussfolgerungen. Nummer 1: «Wenn ich sehe, wie die über mich lästern, ärgere ich mich gar nicht, für die in der Dschungelprüfung nicht angetreten zu sein. Das zeigt mir deren Charakter und deren Gesicht» und Nummer 2: «Diese ganze Gruppe ist gegen mich».

Schon wieder eine Dschungelprüfung für Ariel

Das alles geht nicht spurlos an Ariel vorbei. «Ich habe mich nicht gut gefühlt und kenne das Gefühl von Ausgrenzung gar nicht. Ich bin froh, dass Samira da ist. Sie ist meine Bezugsperson und bestärkt mich.» Ihr gegenüber kann sie sich öffnen, spricht gar über ihren im November an Krebs verstorbenen Vater. «Er war der beste Mensch in meinem Leben, neben meiner Tochter. [...] So einen Vater würde ich mir für meine Tochter wünschen. Er hat alles für mich gemacht, auch als er schon schwerkrank war». So habe er ihr noch kurz vor dem Tod die Steuererklärung ausgefüllt. 

Doch zurück ins Dschungelcamp und zur Prüfung – zu der erneut Ariel antreten muss, was sie sich nicht erklären kann. «Warum wollen die mich leiden sehen? Ich verstehe es nicht.» Verständnis hätte sie für eine Wahl von Gil Ofarim, der es in ihren Augen «verdient hat zu leiden». Nun, vielleicht hören die Zuschauer ihr einfach gerne beim Schreien zu, was zwar sehr schwer vorstellbar ist.

Dieses Mal tritt Ariel die Prüfung tatsächlich an und kreischt sich durch die Aufgaben und erklärt im Verlaufe dessen «Ich habe Angst vor Tauben», «Ich habe Angst vor Fröschen» oder auch «Ich habe Angst vor Wasser». Von den zwölf möglichen Sternen sichert sie sich schliesslich deren vier – und damit immerhin wieder einige Sympathiepunkte bei ihren Mitcampern. Auch verbessert sie ihre Sterne-Bilanz: 50 Sterne hätte sie in all ihren Dschungelprüfungen bisher theoretisch holen können – praktisch waren es deren fünf.

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