So war die letzte «Meteo»-Sendung von Thomas Bucheli
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Kuchen und Nebelmaschine:So war die letzte «Meteo»-Sendung von Thomas Bucheli

Letzte «Meteo»-Moderation ist durch
Thomas Bucheli erhält kurioses Abschiedsgeschenk

Für Thomas Bucheli hat es sich ausvorhergesagt: Der Wettermann geht in Rente. Von seinen Kolleginnen und Kollegen erhält er ein – auf den ersten Blick – kurioses Abschiedsgeschenk.
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Mit einem Kuchen wird Thomas Bucheli auf dem «Meteo»-Dach verabschiedet.
Foto: Screenshot / SRF «Meteo»
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Saskia SchärRedaktorin People

Am 5. September 1992 stand Thomas Bucheli (65) zum ersten Mal als Moderator für «Meteo» vor der Kamera. 1772 Wochen und vier Tage später hat er es ein allerletztes Mal getan. Am Mittwochabend verabschiedet sich der Wetterfrosch nach 34 Jahren von SF respektive SRF in den wohlverdienten Ruhestand. 

Seine letzte Ausgabe beginnt er mit einem unspektakulären «Meine Damen und Herren, herzlich willkommen hier bei SRF Meteo. Ja, der Luftdruck sinkt.» Etwas emotionaler wird es erst nach getaner Arbeit. Sein gesamtes Team hat sich mit einem «Danke Thomas! Das Wetter bleibt. Du wirst fehlen»-Plakat auf dem Dach versammelt. 

Sein Nachfolger Gaudenz Flury (45) nennt ihn nicht nur eine «lebende Legende», sondern bedankt sich im Namen des gesamten Teams für seinen Einsatz in den vergangenen drei Jahrzehnten. Ganz ohne Geschenk möchte man Bucheli natürlich nicht gehen lassen und hat sich dabei für etwas – auf den ersten Blick – sehr Kurioses entschieden: eine Nebelmaschine, die zunächst den Dienst verweigert, sich dann aber doch noch gnädig zeigt. Bucheli liebt den Nebel, hat ihn nun immer bei sich. 

«Sie haben es vielleicht auch gemerkt»

Bei seiner letzten Moderation ist Bucheli deutlich nervöser als bei seiner ersten gewesen, erklärt er. «Sie haben es vielleicht auch gemerkt. Grundsätzlich aber möchte ich Ihnen jetzt an dieser Stelle einfach ganz, ganz herzlich danken für Ihr Vertrauen, für Ihr Dabeisein, für Ihr Mitfiebern, für Ihre konstruktive Kritik und natürlich einfach für Ihr Interesse am Wetter.» 

20:20 Uhr

Kuuuuuuchen

Während Bucheli mit seinen Kolleginnen und Kollegen den Sonnenuntergang und den Kuchen auf dem Dach geniesst, verabschiede ich mich vom Liveticker. Danke fürs Mitlesen und a schöna Obad no!

20:17 Uhr

Seine letzten Worte auf dem «Meteo»-Dach

«Ja also ich stelle auch fest, dass die Nebelmaschine wie bei der Prognose manchmal nicht immer das bringt, was man eigentlich erwartet. Aber grundsätzlich freue ich mich natürlich riesig darüber und ich muss auch sagen, ich bin, glaube ich, in der ersten Sendung weniger nervös gewesen als jetzt in der letzten Sendung. Sie haben es vielleicht auch gemerkt. Grundsätzlich aber möchte ich Ihnen jetzt an dieser Stell einfach ganz, ganz herzlich danken für Ihr Vertrauen, für Ihr Dabeisein, für Ihr Mitfiebern, für Ihre konstruktive Kritik und natürlich einfach für Ihr Interesse am Wetter. Wie gesagt, im Moment ist das Wetter dann etwas langsamer, aber es wird wirklich wieder stürmisch und das zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen zu erleben, macht jetzt auch mehr Spass. Damt verabschiede ich mich ganz herzlich bei Ihnen – auf Wiedersehen.»

20:11 Uhr

Was für ein lustiges Abschiedsgeschenk!

Nun, was schenkt man einem Bucheli zum Abschied. Diese Frage hat sich auch das Team rund um Gaudenz Flury gestellt und sich schlussendlich für folgendes Entschieden: Nebel. Kein Witz! Bucheli liebt Nebel und erhält von seinen Kolleginnen und Kollegen eine Nebelmaschine – die zunächst den Dienst verweigert, sich dann aber doch noch gnädig zeigt und den von Bucheli geliebten Nebel ausspuckt. 

20:07 Uhr

«Danke Thomas! Das Wetter bleibt. Du wirst fehlen!»

«Ich freue mich natürlich sehr, dass ich mit euch zusammen diesen Moment geniessen darf», so Thomas Bucheli nach seiner letzten Wettervorhersage für das SRF. Gaudenz Flury, der nun mit dem gesamten Team inklusive «Danke Thomas! Das Wetter bleibt. Du wirst fehlen!»-Plakat auf dem Dach steht, nennt ihn eine «lebende Legende» und bedankt sich im Namen des gesamten Teams bei ihm. 

20:03 Uhr

Nun, wie wird das Wetter?

Heiss und nass. Je nachdem wie weit nach vorne man schaut. Korrekt, eine Wetterfee – wieso sind die Frauen eigentlich die Feen und die Männer die Frösche? – das wird aus mir ganz bestimmt nicht. 

20:01 Uhr

Kurz und knapp

«Mini Dame und Herra herzlich willkoma, do bi SRF-Meteo. Jo, dr Luftdruck sinkt.» Ja, diesen Einstieg in seine letzte Sendung habe ich mir jetzt aber etwas anders vorgestellt. Aber hey, Vollprofi bis zur letzten Minute, unser Herr Bucheli. 

19:57 Uhr

Auftrag von oben

Nun denn, nutzen wir die Werbepause bis zu «Meteo» noch husch für einen Wetter-Witz, schliesslich hat sich das der Boss so gewünscht. Wirklich! Das Problem?! Ich kenne keinen. Vorschläge gerne in die Kommentare, bis dahin greife ich auf die Hilfe der KI zurück. Ready?

ChatGPT: «Warum hat der Wetterfrosch immer gute Laune? Weil er jeden Tag mit Hochdruck aufsteht!» 

Gemini: «Zwei Meteorologen stehen im strömenden Regen. Sagt der eine komplett durchnässt zum anderen: ‹Siehst du, wie gut, dass wir den Regenschirm eingepackt haben! Laut Modell lag die Niederschlagswahrscheinlichkeit schliesslich nur bei 5 Prozent›. Darauf der andere: ‹Ja, Wahnsinn! Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es zu 100 Prozent geregnet hätte!›.»

Ähm, und wieso genau stehen sie nicht einfach unter ihren mitgebrachten Regenschirm?! Nun ja, beim Humor – und der Logik – der KI besteht offenbar noch Nachholbedarf. 

19:56 Uhr

«Zum letzten Mal mit dem einzigartigen Thomas Bucheli»

Ja, was soll man zu dieser Abmoderation noch gross sagen. So ist es – das letzte Bucheli-«Meteo» steht kurz bevor. 

19:54 Uhr

Kampf auf dem Dach

Natürlich darf diese Szene bei einem Rückblick nicht fehlen – Buchelis Kampf mit dem Regenschirm. Das sah damals übrigens so aus: 

19:52 Uhr

«Eine veritable Wetterinstanz»

«Er ist eine veritable Wetterinstanz»: Mit diesen Worten wird der Beitrag von Bucheli eingeleitet und bereits in der Anmoderation klargestellt, dass man ihn nur ungern gehen lässt.

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