«Will die uns verarschen?»
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Ariel verwirrt auch Zappalot:«Will die uns verarschen?»

Tag 11 im Dschungelcamp
Jetzt zielt Ariel unter die Gürtellinie

Die Schweizerin nennt ihre Mitcamper faul und ohne Mehrwert. «Er trinkt nicht mal Wasser, damit er den Weg zum Klo nicht gehen muss», sagt sie über Hardy.
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Auch am 11. Tag sorgt Ariel für Schlagzeilen. An ihren Mitstreitern lässt sie kein gutes Haar.
Foto: RTL

Darum gehts

  • Gil Ofarim bleibt trotz Shitstorm im Camp und zeigt sich reflektiert
  • Ariel Hedinger sorgt mit scharfer Kritik und Selbstbewusstsein für Schlagzeilen
  • Ofarim erzählt von einem besonderen Treffen mit Jon Bon Jovi bis 7 Uhr
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Drei Stars haben das Camp bereits verlassen – doch Gil Ofarim (43) ist immer noch dabei. Und genau das wird im Dschungel offen diskutiert: Warum ist Gil noch hier? Nach dem Shitstorm zu Beginn hätten viele damit gerechnet, dass er schnell rausfliegt. Simone Ballack (49) sagt am Lagerfeuer direkt: «Wer hätte gedacht, dass du dableibst. Nach dem ganzen Shitstorm vom Anfang hat ja jeder gedacht, du bist sofort raus!» Ofarim wundert sich selbst: «Ich ging davon aus, dass ich erstmal die erste Woche komplett alle Prüfungen mache und dann am ersten Tag auf Wiedersehen sage.»

Doch im Camp ist spürbar: Der Sänger wirkt inzwischen ruhiger, gelöster und offener. Vor allem im Gespräch mit Eva Benetatou (33) öffnet er sich immer mehr. Sie glaubt, dass Ofarim sich verändert hat: Er habe «von Tag eins an sehr viel Geduld aufgebracht» und immer wieder Ruhe bewahrt, «wenn er angegriffen wurde». Vielleicht habe er es geschafft, «den Zuschauer vom Gegenteil zu überzeugen».

«Der einsamste Junge auf der ganzen Welt»

In einer Nachtwache wird Ofarim sogar zum Plaudertäschchen. Er erzählt Witze («Kommt ein Cowboy vom Friseur – Pony weg!»), spricht über einen Anruf von Jon Bon Jovi (63) und sagt, der Dschungel tue ihm gut. Er berichtet weiter, wie er den Weltstar zuerst für einen Scherz hielt: «Ich hab’ gesagt ‹Fuck you› und hab’ aufgelegt.» Später habe es doch ein Treffen gegeben – «bis sieben Uhr morgens ein Wahnsinnsgespräch» – und am Ende sogar den Job als Vorband.

Auch privat wird der Sänger überraschend offen. Er erzählt Benetatou, dass er mit 14 durch ein Casting in eine «Bravo»-Foto-Love-Story rutschte – und dann sei «nichts mehr wie vorher» gewesen. Schule, Jugend, Normalität: weg. Einen Abschluss habe er nicht, was er bereue – nicht wegen des Diploms, sondern wegen des Lebensgefühls. «Meine Jugend war weg mit 14.» Mit 21 sei er zurückgekommen – «Burn-out, genügend Geld auf dem Konto, Penthouse mit Blick über ganz München, aber der einsamste Junge auf der ganzen Welt!»

Während Ofarim im Camp Sympathie sammelt, sorgt die Schweizerin Ariel Hedinger (22) gleichzeitig für den lautesten Zündstoff. Gemeinsam mit Samira lästert sie heftig über Hubert Fella (58) und Hardy Krüger Jr. (57) – die «24/7-Pritschen-Potatoes». Die Schweizerin spottet: «Nicht langweilig sein, ist gar nicht schwierig in so einer Gruppe. Ich meine es noch nicht mal böse. Keiner macht was!» Und sie wird noch direkter: «Die bewegen ihren Hintern nur, wenn es Essen gibt oder sie auf Toilette müssen!»

«Kein Mehrwert in der Gruppe»

Vor allem Hardy Krüger Jr. bekommt sein Fett weg. Samira Yavuz (32) beschreibt ihn ebenfalls als «Couch Potatoe», Ariel setzt noch einen drauf: «Nur zum Essen kommt er, sonst liegt er den ganzen Tag.» Dann folgt der Satz, der im Camp hängen bleibt: «Er trinkt nicht mal Wasser, damit er den Weg zum Klo nicht gehen muss.» Ihr Fazit über den Schauspieler ist gnadenlos: «Ich weiss nicht, was die Leute in ihm sehen. Er ist null lustig, er ist einfach kein Mehrwert hier in der Gruppe.»

Ariel nutzt die Situation aber nicht nur zum Lästern, sondern auch, um sich selbst als Gewinnerin zu inszenieren. Bei der nächtlichen Feuerwache sagt sie selbstbewusst: «Egal was kommt, ich habe gesagt, ich komme hier rein und ich werde das gewinnen.» Gleichzeitig teilt sie gegen die Camp-Männer aus – vor allem im Streit rund um Eva Benetatou und die Flirtvorwürfe mit Patrick Romer (30).

Als Samira Yavuz kritisiert, dass Frauen für alles verantwortlich gemacht würden, stimmt Ariel sofort ein und sagt klar: «Auch wenn ich Eva nicht mag, aber jede Frau darf anziehen, was sie möchte, und da hat kein Mann auf dieser Welt das zu beurteilen!» Und dann legt Ariel mit voller Wucht nach: «Ich ziehe genau das an, was ich geil finde.» Sie beschreibt sich selbst als «hot Mummy» und sagt: «So viel Selbstbewusstsein, wie ich habe, da kann mir kein Mann auf der Erde jemals einreden, was ich anzuziehen habe!»

Faultiere und Schlangen heizen den Streit an

Später wird es erneut giftig, als im Camp Tier-Trophäen verteilt werden. Ariel greift sich ausgerechnet das Faultier – und klebt es Hardy um: «Das ist ein Faultier, weil du den ganzen Tag nichts machst.» Und sie attackiert ihn frontal: «Du denkst, du bist Hardy, du bist seit Jahren im Business, du hast eine Fanbase im Rücken und kannst hier einfach den ganzen Tag rumliegen.»

Als Yavuz später Benetatou die «Schlange» gibt, nimmt der Streit wieder Fahrt auf. Diese verteidigt sich, Ariel mischt sich sofort ein – und feuert den Satz ab, der den Ton setzt: «Link bist du trotzdem!» Fazit: Während Gil Ofarim im Camp plötzlich als ruhiger, reflektierter Gesprächspartner wirkt und mit persönlichen Geschichten punktet, sorgt Ariel mit maximaler Direktheit für Schlagzeilen. Sie liefert nicht nur Sprüche, sondern auch eine klare Strategie: auffallen, dominieren, provozieren – und dabei immer wieder betonen, dass sie nur ein Ziel hat: «Ich werde das gewinnen.»

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