Stressige Tage in Wien
Sven Epiney hat beim ESC keine Zeit für seinen Mann

Bereits zum 18. Mal reist der Moderator und Kommentator an den Eurovision Song Contest. Zum zweiten Mal ist es für Sven Epiney eine Rückkehr.
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Seit vergangenem Montag weilt Sven Epiney in der österreichischen Hauptstadt, um die ESC-Shows für SRF zu kommentieren.
Foto: SRF/Marion Nitsch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Eurovision Song Contest 2026 in Wien: Sven Epiney kommentiert zum 18. Mal
  • Wiener Stadthalle: Epiney arbeitet täglich bis zu 12 Stunden vor Ort
  • Schweizer Beitrag: Halbfinale mit Veronica Fusaro am 14. Mai, 21 Uhr
Aurelia Robles, GlücksPost
Glückspost

Heisse Feuershows, viel Glitzer und schrille Darbietungen: Der Eurovision Song Contest (ESC) ist das farbenfroheste TV-Spektakel der Welt. Mittendrin: Sven Epiney (54). Bereits zum 18. Mal ist der Berner als SRF-Kommentator vor Ort am internationalen Musikwettbewerb. «Ich mache es noch immer wahnsinnig gerne und gehöre tatsächlich noch nicht zu den ESC-Urgesteinen», sagt er lachend.

Dieses Jahr erlebt er ein Revival: «Es ist erst das zweite Mal nach Malmö, dass ich in eine Halle zurückkehre, in der der ESC schon einmal stattgefunden hat.»Die Wiener Stadthalle war schon vor elf Jahren Austragungsort. «Damals war erstmals Australien mit dabei – und ist seither auch als Teilnehmerland geblieben», weiss Epiney. «Die Österreicher haben Glück. Damals konnten sie das 60. ESC-Jubiläum feiern und dieses Jahr das 70.» Denn während der Corona-Pandemie fand der ESC einmal nur virtuell statt.

Die «Unterm Dach»-WG

Hinter den Kulissen verbindet Sven Epiney eine Freundschaft mit seinen Kollegen Andi Knoll (53, ORF) und Thorsten Schorn (50, ARD). Ihr humorvoller Name für die gemeinsame WhatsApp-Gruppe: «Unterm Dach». Der Grund ist wenig glamourös: «Unsere Kabinen sind winzig und liegen ganz oben in der Halle», sagt Epiney. So lautete vor der Abreise der Rat des österreichischen Kollegen: «Nehmt Wanderschuhe mit!» Denn wer bei der Live-Show mal austreten muss, hat ein Problem: «Wir mussten in den vergangenen Jahren auch schon sieben Etagen hochsteigen – und das WC war im Erdgeschoss. Eine WC-Pause ist da eigentlich unmöglich!»

Epiney und seine Kollegen sind vor dem Finale am Samstag (21 Uhr, SRF 1) noch Teil der «ESC – Der Countdown»-Sendung (20.15 Uhr, SRF 1). Direkt aus der Halle werden sie zu Moderatorin Barbara Schöneberger (52) ins Studio geschaltet. Ob Veronica Fusaro (29), die Schweizer Teilnehmerin, mit ihrem Lied «Alice» auch im Finale dabei sein wird, entscheidet sich im Halbfinale vom 14. Mai (21 Uhr, SRF 2).

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Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!

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Keine Zeit für den Liebsten

Sachertorte essen, Kaffeehaus besuchen, die Donau entlang spazieren – Fehlanzeige! Seit letztem Montag verbringt Sven Epiney täglich bis zu zwölf Stunden in der Wiener Stadthalle. «Und das wird bis Samstagnacht so bleiben», sagt er. «Aber mein Mann und ich machten 2019 einen Städtetrip und besuchten damals auch Schloss Schönbrunn.» Wien sei eine faszinierende Stadt, von den Kaffeehäusern bis zu den geschichtsträchtigen Gebäuden und der Kunst hat die Stadt so vieles zu bieten, findet er.

Gatte Michael Epiney (33) weilt zwar auch in Wien, «aber ich habe bis Sonntagmorgen nicht wirklich Zeit für ihn. Deshalb verbringt Michael die ersten Tage mit seinen Freunden in der Donaumetropole, gemeinsam haben sie eine Unterkunft gemietet und werden von dort aus die Stadt erkunden», so Epiney. «Und natürlich werden sie unsere Schweizer Kandidatin im zweiten Halbfinale in einem Public Viewing unterstützen und so auch in die ESC-Welt eintauchen.»

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