Darum gehts
- Sängerin Gunvor plant nach Auftritten ein deutschsprachiges Schlageralbum
- Ihr Song «Superwoman» widmet sie berufstätigen Frauen mit Familienpflichten
- Ihr «Happy Birthday»-Projekt erreichte über eine Million Spotify-Streams
Sängerin Gunvor (51) singt auf vielen Hochzeiten und hat beruflich viel um die Ohren. Ihr Sohn Marlon (11) dagegen geniesst als passionierter Fischer gern die Stille am heimischen Vierwaldstättersee. «Auch in den Ferien und auf Ausflügen suchen wir nach guten Fischgründen für ihn», sagt Gunvor Meyer.
Sie selber geht musikalisch wieder zurück zu ihren Wurzeln: Schon 1998, als sie die Schweiz am Eurovision Song Contest in Birmingham (GB) vertrat, sang sie deutschsprachigen Pop-Schlager. Die anderen Länder würdigten ihr selbst komponiertes Lied «Lass ihn» nicht, und Gunvor kehrte mit null Punkten zurück.
Seither ist im Leben der Sängerin viel passiert. 2014 heiratete sie den deutschen Unternehmer Roland Meyer (60) und wurde kurz darauf Mutter von Marlon. Später übernahm das Paar auch noch ein Hotel in der Innerschweiz.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!
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Ein Lied für alle Heldinnen
In ihrem Repertoire hat Gunvor Lieder in vier Sprachen. Nun plant sie erstmals ein ganzes deutschsprachiges Album. «In meiner Muttersprache kann ich mich am besten ausdrücken, darum habe ich beschlossen, dass ich mich dem Schlager widmen möchte», sagt die gebürtige Bernerin. Das Album soll in den nächsten Monaten veröffentlicht werden. Bereits erschienen ist das Lied «Superwoman». «Es ist ein Stück für alle Frauen, die ein Berufsleben haben, gleichzeitig ihre Kinder versorgen, mit ihnen Ufzgi machen, sich aber auch um die eigenen Eltern kümmern und immer für ihren Partner da sind», erklärt sie. Das Lied handle nicht unbedingt von ihr selbst, stellt Gunvor klar. Obwohl viele Punkte natürlich auch auf sie zutreffen würden.
Als Musikerin tritt Gunvor an Privatanlässen wie Hochzeiten oder Firmenfeiern auf. «Es wäre schön, wenn ich es mit meiner Musik auf die grossen Bühnen schaffen würde», sagt sie. So wie es auch ihre Vorbilder Beatrice Egli (37), Andrea Berg (60) oder Maite Kelly (46) tun.
Musik mit KI
Ein weiterer Betriebszweig von ihr sind Auftragskompositionen: Mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz (KI) komponiert sie Musikstücke auf Wunsch – die Kundinnen und Kunden können auswählen, in welcher Sprache oder in welchem Stil gesungen wird. Auch ihr «Happy Birthday»-Projekt – das weltbekannte Geburtstagslied sang sie in 20 verschiedenen Stilen ein – sei ein Erfolg geworden: Auf der Streaming-Plattform Spotify seien die Lieder insgesamt über eine Million Mal angehört worden.
Gunvor Meyer und ihr Mann Roland sind so fasziniert von den modernen Technologien, dass sie bei Engagements auch ihren Roboterhund integrieren. Gunvor, siebenfache Schweizer Meisterin im Stepptanz, will künftig auch einfache Roboter-Choreografien für ihre Bühnenshows einstudieren.
Privat nimmt es Familie Meyer aber ruhiger: Gemeinsam verbringen sie gern Zeit auf dem Vierwaldstättersee, ob auf dem Kajak oder dem Stand-up-Paddleboard – oder eben mit Marlon beim Fischen. Für ihren Sohn, der ein echter Wildfang sei, koche sie täglich Mittagessen, anschliessend helfe sie ihm bei den Hausaufgaben. Ganz wie die «Superwoman», über die sie singt.